Kreuzungen werden zum Nadelöhr: Feuerwehr und Rettungskräfte sind beim Manövrieren darauf angewiesen, dass fünf Meter vor und hinter der Kreuzung niemand parkt.Foto: WR/Bahlo Ein Grillabend in einem Wohnhaus löste einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Unter den Verletzten waren drei Kinder. Foto: WR
Farge

Großeinsatz: Acht Schwerverletzte bei Grillabend

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Mehrere Anwohner haben im Keller eines Wohnhauses gegrillt. Dabei entstand giftiges Kohlenmonoxid. Insgesamt acht Personen, darunter drei Kinder, atmeten das Gas ein. Daraufhin wurde ein Großeinsatz ausgelöst.

Sich der Gefahr nicht bewusst, haben Anwohner eines Wohngebäudes an der Farger Straße, im Keller gegrillt. Eine der beteiligten Personen erlitt durch das Kohlenmonoxid einen Krampfanfall. Beim Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte lösten die mitgeführten CO-Warngeräte sofort Alarm aus.

Bei Verbrennungsvorgängen, so teilt die Feuerwehr mit, entstehen giftige Kohlenmonoxide. Diese führen beim Einatmen dazu, dass die Sauerstoffaufnahme des Körpers blockiert.

Großeinsatz ausgelöst

Da insgesamt acht Personen, darunter drei Kinder , das geruchlose und unsichtbare Gas inhaliert haben, wurde von den anwesenden Rettungskräften ein Großeinsatz ausgelöst. Um 23:14 Uhr wurde der Direktionsdienst, der Leitende Notarzt, der Einsatzleitdienst, der Organisationsleiter Rettungsdienst, Kräfte der Feuerwachen 1, 5, 6, die Schnelleinsatzgruppe- Rettungsdienst sowie die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Farge alarmiert. So waren 61 Einsatzkräfte mit 27 Fahrzeugen an vor Ort.

Nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurden sieben Personen in nahegelegende Kliniken beziehungsweise in die Spezialklinik für Überdrucktherapie nach Halle an der Saale transportiert.

Das Gebäude musste anschließend mit Überdruckbelüftungsgeräten der Feuerwehr belüftet werden. Danach konnte der Unfallort der Polizei übergeben werden.

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