Vandalen haben sich wieder am Stadtmusikanten-Esel vergangen. Foto: Schlie
Wahrzeichen

Bremer Stadtmusikanten erneut beschädigt

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Flecken an Augen, Läufen, Schnauze und Buchstaben auf der Brust. Alles in grell-grün-orangen Farben: Erneut wurde das größte Mitglied des Bremer Tier-Quartetts Opfer von Vandalismus. Nun hoffen die Behörden auf Zeugen.

„Ein absolutes Ärgernis, dass manche meinen, ihr großes Ego an schönen Dingen verewigen zu müssen“, sagt die Sprecherin für Inneres, Rose Gerdts-Schiffler. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art. Bereits im Sommer vergangenen Jahres beschädigten Unbekannte den Esel, ritzten ihm Initialen in die Schnute. Die Bronzestatue musste aufwendig restauriert werden (wir berichteten).

Doch für eventuelle Schutzmaßnahmen sieht Gerdts-Schiffler derzeit keinen Anlass: „Erst wenn ein systematisches Zerstören vorliegt, kann man über so etwas nachdenken.“ Zunächst hoffe man auf aufmerksame Zeugen, die sich bei der Polizei melden.

Harte Strafen für die Täter

Dann muss sich der Verursacher auf harte Strafen einstellen. „Diese Tatbestände können mit bis zu zwei beziehungsweise drei Jahren Gefängnis oder Geldstrafen geahndet werden“, weiß Polizei-Sprecher Horst Göbel. 

Auch er sagt: „Hilfreich wären aufmerksame Bürgerinnen und Bürger, die die Polizei verständigen, wenn sie Schmierereien beobachten.“ Solche Beschädigungen seien trotz wachsamer Polizeistreifen nicht zu hundert Prozent zu verhindern. 

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