Annalena Ripke (2. v. li), Sonja Hobbie und Sven Möhlmann (alle Weser-Ems-Halle) freuen sich mit den Ausstellern Malte Bunjes (links) und Benjamin Jasch (Mitte) auf die Messen.Foto: Konczak Annalena Ripke (2. v. li), Sonja Hobbie und Sven Möhlmann (alle Weser-Ems-Halle) freuen sich mit den Ausstellern Malte Bunjes (links) und Benjamin Jasch (Mitte) auf die Messen.Foto: Konczak
Weser-Ems-Hallen

Genussmesse trifft auf die Gartentage

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Auf der „Mohltied“ können die Besucher handgemachte Spezialitäten genießen und sich danach nur wenige Meter weiter bei den „Oldenburger Gartentagen“ über die neusten Trends für Garten, Terrasse und Balkon informieren.

„Das Gemüseschnitzen hat eine 5.000 Jahre alte Tradition und ist vor allem im asiatischen Raum sehr bekannt“, erzählt Food-Artist Torsten Hügel. Er hat die Fähigkeit, Gemüse in Kunstwerke zu verwandeln vor 17 Jahren erlernt. Er will den Besuchern der „Mohltied“ in den Weser-Ems-Hallen von Freitag bis Sonntag, 16. bis 18. März das Gemüseschnitzen näherbringen. An allen drei Tagen lädt er die Besucher in Workshops zum Mitmachen ein. „Experten nehmen dafür ein ganz normales Gemüsemesser, wie es in jeder Küche vorkommt“, ergänzt er.

Showkochen und Gemüseschnitzen

Auch Benjamin Jasch, Inhaber der Kafferösterei Tiefschwarz nutzt die Genussmesse, um die Öffentlichkeit über ein Lebensmittel aufzuklären. Er hält täglich, um 13 Uhr einen Vortrag über Kaffee und zeigt den Besuchern an seinem Stand, wie sich aus ein und derselben Kaffeesorte durch unterschiedliche Röstung verschiedene Geschmacksergebnisse erzielen lassen.

46 Anbieter für Speisen und Lebensmittel stellen sich bei der „Mohltied“ vor. Zum Programm gehören auch Showkochen und ein Teetasting. „Und an vielen Ständen gibt es etwas zu probieren“, verrät Projektleiterin Sonja Hobbie.

Um Essbares geht es auch bei den zeitgleich in den Weser-Ems-Hallen stattfindenen „Oldenburger Gartentagen“. Steven Jaeger präsentiert dort mehr als 250 Chili- und rund 100 verschiedene Tomatensorten als Jungpflanzen. Wie vielseitig Heidel- und Blaubeeren sind, will Alice Schindler-Mertens, Inhaberin des Früchtehofs Schindler dem Publikum näherbringen. Ihr Team veredelt die Beeren zu Gin, Honig, Fruchtaufstrichen und Balsamessig.

Mehr als 250 Chilipflanzen

Auf 4.000 Quadratmetern werden die neuesten Gartentrends vorgestellt. „Ein Themenschwerpunkt ist Technik und Werkzeuge für den heimischen Garten“, betont Sven Möhlmann, Projektleiter der „Oldenburger Gartentage“. Einer von rund 50 Ausstellern ist Malte Bunjes von Bunjes Motorgeräte. Am Stand der Firma werden Aufsitzmäher vorgestellt, die sich mit wenigen Handgriffen in eine Kehrmaschine für den Wintereinsatz umbauen lassen. Und auch die immer beliebter werdenen Mähroboter bingt Bunjes mit.

Wildfrüchte zum Naschen

Das Team der Niedersächsischen Gartenakademie hält an allen drei Tagen 45-minütige Vorträge. So berichtet Bettina Gröneweg über Gartenkunst in Englischen Gärten und stellt Wildfrüchte zum Naschen vor. Von Heinrich Beltz erfährt man, wie man Orangen und Zitronen im eigenen Garten erntet.

Beide Messen sind täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen für das Tagesticket 7 Euro, Kinder in Begleitung von Erwachsenen sind frei. Mit dem Ticket können beide Messen besucht werden.

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