Joachim Lohse (Grüne) und Geschäftsführer der City-Initiative Jan-Peter Halves bei der Eröffnungsfeier der "Gartenlust". Foto: Raddatz
Ansgari Quartier

Der Ansgarikirchhof erblüht wieder

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Sonnenschein, südamerikanische Klänge, fast Sommerfeeling: perfekte Bedingungen zur Eröffnung von Bremens grünstem Innenstadt-Fleck am Freitag. Der Ansgarikirchhof lädt Stadtbesucher ab sofort wieder zum Verweilen ein.

In der Bremer City grünt es wieder: Auf dem Hanseatenhof sprießen Zuchini, Kartoffeln und Rhabarber, Rhododendronsträucher säumen die Einkaufsstraßen vom Wall bis an den Brill und der Ansgarikirchhof bietet mit Bänken, bunten Beeten und Bühne Bremern und Besuchern eine Oase der Ruhe. 

Dort fanden sich am Freitagvormittag zahlreiche Interessierte zusammen, um gemeinsam den Start in den Frühling zu feiern. Das Motto in diesem Jahr: „Gartenlust“. Passend dazu wurde eine neue, 16 Quadratmeter große Bank eingeweiht, die sich ab sofort an jedem ersten Samstag im Monat in eine Musikbühne verwandeln soll. 

Kostenlose Konzerte 

Dann gibt es für Stadtbesucher für umsonst was auf die Ohren – und das bereits am kommenden Samstag, 5. Mai, mit der Swing-Band Ocean´s 3 ab 12 Uhr. Weitere Termine sollen dann am 2. Juni, 7. Juli und am 4. August folgen – jeweils ab 12 Uhr. 

Doch nicht nur für die Ohren gab es zum Auftakt am Freitag, mit südamerikanischen Klängen der Jazzband Miss Groovanova, eine ordentliche Portion Genuss – auch der Gaumen blieb nicht vernachlässigt.

Die Innenstadt im Wandel 

40 Gewinner erhielten einen Vorgeschmack auf die Bremer Gastronomie-Tage (2. bis 12 Mai) und speisten mit Bremens Umweltsenator Joachim Lohse Frühlingssalat, Bärlauch-Quiche und Rhabarber-Kompott.

Der lobte die City-Initiative und die Eigentümergemeinschaft des Ansgari Quartiers für diesen „wunderbaren Ort“ und verwies auf die künftigen Projekte, die ringsherum des Kirchhofs anstehen: der Wandel des Lloydhofs vom City-Lab zum Lebendigen Haus, die Wiederbelebung des Bremer Carree und der Abriss des Parkhauses Mitte zugunsten einer Einkaufs-Passage.

Viel Wandel, der auf die Innenstadt in nächster Zeit zukommt. „Das hätte vor drei Jahren auch keiner gedacht“, sagte Lohse. 

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