Innensenator Mäurer und Mitglieder der "Mahndorfer Löschdrachen" beim Üben an der "Spritzwand". Foto: Raddatz
Nachwuchs

Innensenator besucht Bremens erste Kinderfeuerwehr

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Der Name: "Mahndorfer Löschdrachen". Seit September vergangenen Jahres lernen Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren bei der Feuerwehr Mahndorf, was es heißt ein Retter zu sein. Davon überzeugte sich nun auch ein Senator.

Knotenkunde, Schläuche-Rollen und die Spritzwand „löschen“: Die 18 kleinen Mitglieder der „Mahndorfer Löschdrachen“ präsentierten am Freitagnachmittag ihr ganzes Können. Denn ein hoher Gast war zu Besuch: Bremens Innensensator Ulrich Mäurer (SPD). 

Stilecht in Feuerwehr-Hose und Mütze machte der Senator mit. Für ihn ging es mit den Nachwuchs-Rettern an die Spritzwand – Löschen üben.  Gezielt schießen die Feuerwehrleute in spe die Holzflammen auf dem Aufsteller aus. Und auch Mäurers Zielgenauigkeit konnte sich sehen lassen. 

„Müssen etwas tun“ 

Doch sein Besuch hatte auch einen ernsten Hintergrund: „Wenn wir 500 bis 600 Feuerwehrleute in der Zukunft haben wollen – und die werden wir brauchen – dann müssen wir etwas tun“, so Mäurer. Die Kinderfeuerwehr bei der Freiwilligen Feuerwehr Mahndorf ist die erste ihrer Art in der Hansestadt. 

Der Innensenator: „Das wollen wir ändern. Sonst müssen wir irgendwann Wachen dicht machen.“ Doch erstmal hieß es heute für die Kiddies: Spiel, Spaß und Lernen – um dann irgendwann einmal Menschenleben zu retten.   

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