Neuer Mann für Grün-Weiß: Felix Beijmo Foto: Nordphoto Mit leichtem Gepäck unterwegs: Zur medizinischen Untersuchung im Krankenhaus Links der Weser kam der Schwede Felix Beijmo mit kleinem Rucksack auf dem Rücken. Foto: Nordphoto
Beijmo Neuzugang

Kohfeldt lobt schnellen Mann mit hoher Präzision

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Wenn Werders Geschäftsführer Sport, Frank Baumann, mögliche Transfer-Kandidaten offensiv diskutiert, so ist das normalerweise ein Hinweis darauf, dass der Deal so gut wie in trockenen Tüchern ist.

So war es dann auch keine Überraschung mehr, dass der schwedische Juniorennationalspieler Felix Beijmo von Djurgardens IF Stockholm gestern einen längerfristigen Vertrag an der Weser unterschrieb. Den Wechsel lassen sich die Grün-Weißen, wie es heißt, rund drei Millionen Euro kosten.

Der 20-Jährige soll aufgebaut werden und mittelfristig die Nachfolge von Theo Gebre Selassie auf der Position des rechten Verteidigers übernehmen.

„Freue mich riesig auf die außergewöhnliche Stimmung im Stadion“

„Werder ist ein namhafter und traditionsreicher Bundesligaklub mit großem Potential, bei dem sich junge Spieler in der Vergangenheit gut entwickeln konnten. Das habe ich unter anderem bei Ludwig Augustinsson gesehen“, so der Neuzugang, der gestern vor der Unterschrift noch den Medizin-Check im Krankenhaus Links der Weser absolvierte.

„Ich freue mich riesig auf diese neue Herausforderung, den Verein, das Weser-Stadion und die außergewöhnliche Stimmung, von der ich schon viel gehört habe“, fügte Beijmo an, der im renommierten Leistungszentrum des Hauptstadtklubs IF Brommapojkarna ausgebildet wurde.

Beijmo kommt als Pokalsieger

Im März des vergangenen Jahres wechselte der Außenverteidiger innerhalb Stockholms zu Djurgardens IF. In 37 Erstligaspielen erzielte er drei Tore und lieferte fünf Assists. Vor rund einem Monat feierte Beijmo mit dem Sieg im Pokalfinale über Malmö den ersten Titel seiner Karriere.

Im Trikot der Nationalmannschaft durchlief er sämtliche Juniorenteams. Nach Ludwig Augustinsson ist Felix Olof Allan Nelson Beijmo, so sein voller Name, der zweite Schwede im Team von Cheftrainer Florian Kohfeldt.

„Felix steht für laufintensives Spiel“

„Ich bin mir sicher, dass sich Felix auch mit der Hilfe von Ludde schnell integrieren wird und wir schon bald seine Qualitäten auf dem Feld sehen können. Er ist sehr schnell, hat eine hohe Präzision im Passspiel und steht für ein überaus laufintensives Spiel mit gut getimten Offensivläufen“, so Kohfeldt.
Nach der Vertragsverlängerung mit dem serbischen Nationalspieler und Innenverteidiger Milos Veljkovic in der vergangenen Woche, hat Werder nun zwei Personalien im Defensivbereich festgezurrt. In Kürze dürfen weitere im Offensivbereich folgen.

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