Grundschule Strom, Foto: Schlie Im Gebäude der Grundschule Strom residiert auch das Ortsamt. Gravierende Sanierungsarbeiten sind nicht notwendig, weshalb die Schule auch weit hinten auf der Warteliste steht. Foto: Schlie
Grundschulsanierung

Grundschule Strom in Warteschleife

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Anders als im Fall der Grundschule in Seehausen muss an der Grundschule in Strom der Betrieb während der geplanten Sanierung nicht komplett unterbrochen werden. Allerdings ist dort noch unklar, wann es losgeht.

„Eigentlich sollten die Sanierungsarbeiten während der Sommerferien stattfinden, das wurde jetzt aber gestoppt, da der Ausbau zur Ganztagsschule schon miteinbezogen werden soll“, sagt Schulleiterin Stefanie Diesen.

Außerdem sei das Gebäude, in dem sich auch das Ortsamt befindet, nicht in einem solch schlimmen Zustand, dass Eile geboten sei, es zu sanieren. „Woanders brennt es mehr. Uns wurde gesagt, dass wir im Zusammenhang mit dem Ausbau zur Ganztagsschule deutlich später an die Reihe kommen als Seehausen“, sagt die Schulleiterin.

Größtenteils Bauerhaltungsmaßnahmen

Bei den notwendigen Arbeiten handele es sich größtenteils um Bauerhaltungsmaßnahmen. Dies erklärte auch Ortsamtleiter Wilfried Frerichs bereits in einer Beiratssitzung im März.

Im Keller müssten Feuchtigkeitsschäden beseitigt werden, und das alte Toilettengebäude müsse abgerissen werden. Derzeit wird es an den Seiten gestützt. „Das Toilettenhäuschen ist schon abgesackt“, erklärt Diesen, es sei reparaturbedürftig, es müsse dringend etwas gemacht werden, im Erdgeschoss des Gebäudes seien hingegen nur wenige Kleinigkeiten zu erledigen.

Neben der Sanierung ist auch eine Veränderung für den Versammlungsraum im Obergeschoss geplant. Frerichs erklärte im März, dass der Raum nur einen Ausgang habe und aus Brandschutzgründen so nur von maximal 15 Personen genutzt werden dürfe. Daher soll nun eine Fluchttreppe an eines der Fenster im Raum gebaut werden, um ihn auch mit größeren Gruppen nutzen zu können.

Beginn der Arbeiten noch unklar

Peter Schulz von Immobilien Bremen erklärt, dass dort bereits im Januar damit gerechnet wurde, dass die Entwurfsunterlage fertig ist. Dann hätte mit den Ausschreibungen begonnen werden können.

„Es gab aber eine Konzeptänderung und dadurch deutlich erhöhte Anforderungen sowohl an den Brandschutz als auch an die Barrierefreiheit. Diese Änderungen mussten dann eingearbeitet werden. Mit der neuen Entwurfsunterlage rechnen wir nun im August“, sagt Schulz.

Wann dann angefangen wird, könne er aber noch nicht konkret sagen, da es immer auch zu Verzögerungen kommen kann.

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