Vor allem die Breminale-Duschen kamen bei den Temperaturen gut bei den Besuchern an. Foto: Beinke
Osterdeich

Breminale 2018: Viel zu tun für die Rettungsdienste

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Nach vier Tagen Breminale bilanziert die Polizei vor Beginn der letzten Festival-Tages am Sonntag einen friedlichen Verlauf in entspannter Atmosphäre. Doch die heißen Temperaturen forderten ihren Tribut.

Das Hauptaugenmerk lag wie bei solchen Großveranstaltungen üblich auf der Verhinderung von Diebstahls-, Körperverletzungs- und Sexualdelikten, sagt die Polizei. Das Konzept habe gegriffen: Bis zum Sonntag wurden nur wenige Diebstahlsdelikte, Körperverletzungsdelikte und keine Sexualdelikte registriert.

So nahmen Einsatzkräfte etwa in der Nacht zu Sonntag einen Taschendieb auf der Breminale fest. Der 36-Jährige hatte zuvor auf dem Gelände der Breminale einer Frau die Handtasche entwendet. Doch Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes  beobachteten ihn dabei und hielten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz

Bei einer anschließenden Durchsuchung des Tatverdächtigen fanden die Beamten die Handtasche nebst Geldbörse. Der polizeibekannte Mann wurde vorläufig festgenommen. Derzeit werde geprüft, ob er auch die anderen registrierten Diebstähle auf der Breminale begangen hat.

Während der Breminale stellten die Einsatzkräfte zehn Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz fest. Darüber hinaus leisteten die Polizisten typische Hilfeleistungen, etwa bei vermissten und wiedergefundenen Kindern. Mehrfach mussten Schwimmer angesprochen werden, die in der Weser aufgrund der Hitze eine Abkühlung suchten.

Unwetterwarnung am Samstag

Dort sei das Baden aufgrund der starken Strömung und des Schiffsverkehr zu gefährlich und untersagt, so die Polizei. Gut beschäftigt war auch der Sanitätsdienst, insbesondere auch aufgrund der Wetterlage.

Viele Besucher erlitten Kreislaufprobleme, Insektenstiche oder traten in Glasscherben. Am Samstag mussten die Veranstaltungszelte aufgrund einer Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes besonders gesichert und bis 21 Uhr für den Besucherverkehr geschlossen werden.

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