Bis Mitternacht spielen die Bands auf der Bühne im Gewerbepark. Foto: pv Bis Mitternacht spielen die Bands auf der Bühne im Gewerbepark. Foto: pv
Schwanewede

Festival „Rock den Deich“ lockt mit Überraschungen

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Am kommenden Sonnabend wird es wieder turbulent im Gewerbepark Weser-Geest in Schwanewede: Für die zehnte Auflage des Festivals "Rock den Deich" haben sich die Macher einige Besonderheiten überlegt.

Zum zehnten Mal kommen Bands und Musikbegeisterte am kommenden Wochenende für das Festival „Rock den Deich“ in Schwanewede zusammen. Neun Gruppen treten am Sonnabend, 18. August, auf. Es soll ein Wiedersehen mit einigen Festivalbands der vergangenen Jahre geben.

Die Band „Three and a half pint“ wird das Festival um 14 Uhr musikalisch eröffnen. Bevor das Schwaneweder Musikprojekt „One Kiss“ die Veranstaltung mit dem „Rock den Deich-Song“ beschließt, stehen von 22.30 bis 23.45 Uhr „Unzucht“ auf der Bühne. Mit dabei sind zudem die Bremer Rockband „Rosa und die wilden Jungs“, die Poprock-Band „Lenna“ aus Stuhr, der Bluesrocker „Michael Dühnfort & the noise boys“, die Rockmusiker von „Rusty66“, die Band „Cato“ und die Schwaneweder Local Heroes von „Daalschlag“.

Maskottchen erwacht zum Leben

Die etwa 30 Mitglieder des Vereins „Rock den Deich“ organisieren das Spektakel seit mehreren Monaten. Für die zehnte Auflage haben sie sich auch einige Besonderheiten einfallen lassen: Ab 13 Uhr werden 150 Liter Freibier ausgeschenkt. Zudem erwacht das rockende Schaf, das Flyer und Homepage ziert, zum Leben: Die Veranstalter haben Schafskostüme inklusive Gitarre und Sonnenbrille angeschafft. Die „lebenden Maskottchen“ laufen am Samstag über das Gelände und freuen sich darauf, gemeinsam mit den Besuchern Fotos zu machen.

Ob das geplante Feuerwerk stattfinden kann, ist noch nicht klar. Die Veranstalter werden sich vor Ort mit der Feuerwehr abstimmen und die Wetterlage berücksichtigen.

50 Freiwillige helfen dem Orga-Team

2009, im Premierenjahr von „Rock den Deich“, haben die Veranstalter nicht damit gerechnet, dass das Event so ein Erfolg wird. Dass nun so viele Besucher in den Gewerbepark kommen, liegt auch an den rund 50 freiwilligen Helfern, sagt der Vorsitzende Gundmar Köster. „Mittlerweile“, so der Festival-Chef, „sind wir sowas wie eine große `Rock-den-Deich-Familie´ geworden.“

Über die Idee, die Veranstaltung auf zwei Tage auszudehnen, hat der Vorstand schon nachgedacht. Aber dann doch verworfen. „Wir wollen die Unterstützung durch die Freiwilligen nicht überstrapazieren und bleiben beim Bewährten“, sagt Köster. Das heißt auch, dass der Eintritt frei bleibt. Die anfallenden Kosten für Technik, Gagen und Co. werden hauptsächlich über den Getränkeverkauf refinanziert.

Weitere Informationen über die Bands, eine Anfahrtsbeschreibung und mehr sind online auf der Homepage rockdendeich.de zu finden.

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