Theodor Gebre Selassie trifft zum 1:1 gegen Hannover. Theodor Gebre Selassie drückte den Ball per Kopf zum Ausgliche für Werder über die Linie. Foto: gumzmedia
Saisonstart

Werder rettet gegen Hannover einen Punkt

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Werder muss sich zum Saisonstart mit einem Punkt zufrieden geben. Nachdem es lange gut aussah, mussten die Bremer am Ende froh sein, nach Rückstand in der Schlussphase zumindest noch ein 1:1 erzwungen zu haben.

25 Minuten lang dominierten die Bremer das Spiel scheinbar nach Belieben. Angetrieben von Florian Kainz und Davy Klaassen spielten die Grün-Weißen den Ball immer wieder geschickt durchs Mittelfeld und dicht an den Strafraum der 96er heran, bisweilen auch hinein.

Doch die trotz aller Dominanz blieben wirklich klare Abschlüsse Mangelware. Eine Kopfballchance für Milos Veljkovic nach einem weiten Freistoß von Max Kruse (16.) war noch die beste Möglichkeit.

Hannover wacht auf

Rechtsverteidiger Oliver Sorg weckte die Hanoveraner schließlich mit einem abgefälschten Schuss (27.) auf. Kurz darauf tauchte Pavlenka rechtzeitig ab, als Wallace unbedrängt durch vier Bremer Verteidiger Bebou im Strafraum bedienen durfte.

In dieser Phase schien es, als hätte Werder am Anfang übertrieben und müsste nun dem hohen Tempo Tribut zollen. Der Eindruck verstärkte sich bis zur Pause. Plötzlich standen die Bremer tief und hatten größte Mühe, den Ball kontrolliert aus der Gefahrenzone zu befördern.

Zwei dicke Chancen für Werder

Nach dem Seitenwechsel erarbeitete sich Werder dann zwei dicke Möglichkeiten. Zunächst verzog Augustinsson nach Vorarbeit von Klaassen (48.). Dann scheiterte Osako nach Kopfballverlängerung des Niederländers (56.) an 96-Keeper Esser.

Max Kruse war da schon nicht mehr auf dem Feld. Der Werder-Kapitän hatte nach 52 Minuten angeschlagen die Segel streichen müssen, nachdem er sich schon Ende der ersten Hälfte häufiger an den Oberschenkel gefasst hatte.

Zwischenhoch schnell vorbei

Das kleine Bremer Zwischenhoch war schnell wieder vorbei. Hannover verteidigte geschickt und suchte seine Chance bei Balleroberungen.

So zog Kohfeldt seinen Edeljoker. Pizarro kam nach 67 Minuten für Kainz. Der Publikumsliebling hatte gleich zwei gute Szenen. Doch während sich die Bremer Fans noch die Haare rauften, weil ein Kopfball des Peruaners nur knapp über das Tor gegangen war, stach der Joker auf der anderen Seite.

Weydandt trifft für Hannover

Bebou lupfte den Ball über die Bremer Abwehr, die wohl auf Abseits spekulierte. Der eben zuvor eingewechselte Weydandt stand völlig frei und spitzelte den Ball am herausstürzenden Pavlenka vor bei in Tor (76.).

Kohfeldt ging All-In und brachte Johannes Eggestein für Bargfrede. Das Risiko wurde belohnt. Nach ener Flanke von Rashica verpasste Pizarro zwar in der Mitte den Kopfball, dafür war Selassie am langen Pfosten zur Stelle und drückte zum Ausgleich ein (85.).

In der Nachspielzeit hatte Johannes Eggestein dann sogar noch den Siegtreffer auf dem Kopf. Sein Kopfball ging jedoch knapp daneben. Das wäre vielleicht des Guten auch etwas zu viel gewesen.

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