Mit der finanziellen Unterstützung vieler Paten können die neuen Pflanzkübel in der Innenstadt je nach Jahreszeit neu bestückt werden. Foto: Konczak Mit der finanziellen Unterstützung vieler Paten können die neuen Pflanzkübel in der Innenstadt je nach Jahreszeit neu bestückt werden. Foto: Konczak
Innenstadt

Neue Kübel sollen die Fußgängerzone verschönern

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Zugegeben: 1.000 Euro pro Kübel sind ein stolzer Preis. Dafür allerdings fügen sich die neuen mobilen Blumenkübel formschön in die frisch sanierte Fußgängerzone ein.

Am Donnerstag haben Citymanagerin Nicole Halves-Volmer und Landschaftsarchitekt Jan Demey vom Stadtgrün die Neuheiten der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dabei waren auch die zahlreichen Paten für die wechselnden Bepflanzungen.

Insgesamt neun große Blumenkübel wurden – noch mit Mitteln aus dem Geldsäckel der Innenstadtsanierung – für die Lange Straße, die Bahnhofsstraße und den Rathausplatz angeschafft. „Die Behälter sind sehr robust und haben unten ein Wasserreservoire, so dass die Pflanzen nicht täglich gegossen werden müssen und auch heißere Tage gut überstehen“, erklärt Jan Demey. Für die Befüllung der floralen Innenstadtdekorationen hat er Pflanzenmischungen aus Stauden und saisonalen Blumen gewählt. „So ist immer, auch im Herbst und Winter, etwas Grünes dabei“, verspricht er. Jeweils passend zu den Jahreszeiten sollen die Bepflanzungen durch die Mitarbeiter des Fachbereichs Stadtgrün verändert oder erneuert werden.

Paten übernehmen finanziell die Bepflanzungen

Dafür greifen die Paten der neuen Pflanzkübel in ihre Geldbörsen. Teilweise unterstützen mehrere Sponsoren gemeinsam einen Kübel. Wer dabei ist, kann an einem kleinen Schild abgelesen werden, dass an den Behältern angebracht ist. Die Patenschaften enden nach drei Jahren. Die Pflege und Bewässerung der Pflanzen obligt der Abteilung Stadtgrün.

Wenn sich mehr Interessenten bereit erklären, die Patenschaften für Blumenkübel zu übernehmen, schließt Nicole Halves-Volmer nicht aus, dass die Stadt weitere Exponate anschafft. „Ich denke, das wird möglich sein“, vermutet sie.

Zu den aktuellen Paten gehören die DIH, die Pluspunkt Apotheke, Kunk Augenoptik, Fleischerei Lutz Lehnacker, McDonalds, die Systemtechnik-Firma Johann Christoffers, die Bernd und Bärbel Tönjes-Stiftung sowie Best Property Values/Christensen Invest, Juwelier Buchholz, die Oldenburgische Landesbank, die Landessparkasse zu Oldenburg, Schuh-Gerdes, die Buchhandlung Sabine Jünemann und das Werbewerk Schierloh.

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