Polizei Gegen 22 Beschuldigte wurde ein Aufenthaltsverbot erlassen, nachdem es im Dezember, im Anschluss eines Werder-Spiels, Auseinadersetzungen gegeben hat. Foto: WR
Weserstadion

Aufenthalts- und Betretungsverbot für 22 Ultras

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Das Ordnungsamt hat gegen 22 Beschuldigte für den Bereich Weserstadion/Osterdeich/Steintor ein einjähriges Aufenthalts- und Betretungsverbot erlassen.

Das Verbot erfolgte auf Antrag der Polizei und gilt an den Heimspieltagen des SV Werder Bremen in der Bundes- und Regionalliga sowie bei Pokal- und Freundschaftsspielen.

Die Polizei begründet das Verbot mit der Einschätzung, dass von den 22 Personen weiterhin Gefahr ausgehe und sie sich an zukünftigen Auseinandersetzungen beteiligen könnten.

Verbote zurückzuführen auf Krawalle vom vergangenen Dezember

Nach einem Spiel zwischen Werder Bremen und dem FSV Main7 05 im vergangenen Dezember waren nach Polizeiangaben rund 110 Werder-Fans, ausgehend vom Stadion, durch das Viertel gezogen. Dort seien einige der linksgerichteten Ulrtagruppen in eine Kneipe gestürmt, aufgrund der Vermutung, dort rechte Hooligans aus Bremen vorzufinden. Die Verbote gehen auf diese Krawalle zurück.

Bei Schlägerei fünf Menschen verletzt und elf festgenommen

Die Gäste des Lokals bewaffneten sich, nachdem Flaschen und Steine geworfen worden waren, mit Stuhlbeinen und Barhockern. Die entstandene Schlägerei musste durch Bereitschaftspolizisten beendet werden. Dabei wurden fünf Menschen verletzt und elf der Beteiligten als mutmaßliche Randalierer vorübergehend festgenommen. In der Kneipe entstanden Schäden an Scheiben und Einrichtung.

 

 

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