Die am Dienstag entdeckte Plantage. Foto: Polizei Bremen
Burglesum

Bremer Polizei hebt große Indoor-Plantage aus

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Rund 200 Cannabispflanzen, etwa 15 Kilogramm bereits abgeerntete Marihuana-Blüten und mehrere tausend Euro Bargeld: Drogenfahnder der Polizei Bremen machten am Dienstag in einer Wohnung in Burglesum einen großen Fund.

Einsatzkräfte setzten am Dienstag nach Ermittlungen einen Durchsuchungsbefehl für eine Wohnung an der Hockenstraße an. Sie fanden eine in Betrieb befindliche Groß-Indoorplantage mit fast 200 Cannabispflanzen. 

Zudem stellten die  Zivilkräfte mehrere tausend Euro Bargeld und rund 15 Kilogramm Marihuana-Blüten, die schon zur Trocknung aufgehängt waren, sicher. Neben dem Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz muss der 39 Jahre alte Betreiber nun auch mit Ermittlungen wegen der Entziehung elektrischer Energie rechnen. Seine elektrischen Anlagen waren so manipuliert, dass sie die notwendige Energie zur Versorgung der Pflanzen lieferten. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Polizei: Haschisch und Marihuana sehr gefährlich

Die Polizei warnt, dass die aus den Pflanzen gewonnenen Drogen Haschisch und Marihuana als sehr gefährlich einzustufen sind, da sie am häufigsten unterschätzt werden würden. „Dies gilt insbesondere für die Bereiche der psychischen Abhängigkeit und der problematischen Abbauzeit des Rauschwirkstoffes THC“, so Polizeisprecherin Franka Haedke. 

Hinzu käme, dass sich aufgrund von Züchtungen in Indoor-Plantagen der THC-Gehalt seit den 60er-Jahren um das zehnfache erhöht hätte. 

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