Nachrichten lesen, Musik hören, Spiele spielen: auf dem Smartphone läuft alles über Apps. . Symbolfoto: pixabay
Verbraucher-Serie

Smartphone und Streaming: Kostenfallen lauern

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Ohne Smartphone und mobiles Surfen geht in Lauras Alltag nichts. Seitdem die 18-Jährige alleine wohnt, regelt sie ihre Verträge selbst. Doch Kostenfallen lauern überall, auch bei Apps und Streamingdiensten.

Die Mobilfunkanbieter übertrumpfen sich mit immer günstigeren Tarifen. Eine wichtige Entscheidung fällt zwischen Prepaid-Karte oder „Handy mit Vertrag“. Vor der Tarifwahl schaut Laura auf die hochgestellten Nummern an den Preisen. Die Nummern oder Sternchen verweisen auf zusätzliche Informationen, beziehungsweise das Kleingedruckte und somit den echten Preis.

Fast alle Verträge bieten eine Flatrate, mit der Laura beliebig oft ins Internet kann – zu einem festen Preis. Für fünf bis zwanzig Euro im Monat stellen die Anbieter 200 MB oder gar mehrere Gigabyte zur Verfügung.

14-tägiges Widerrufsrecht

Nachrichten lesen, Musik hören, Spiele spielen: auf dem Smartphone läuft alles über Apps. Diese Programme lassen sich aus dem Internet herunterladen, sind gratis oder kosten ein paar Euro. Um gegen Fehlkäufe gewappnet zu sein, steht ihr ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Dieses erlischt jedoch, sobald Laura mit dem Download oder Streaming beginnt.

Gratis-Apps stecken häufig voller Werbung. Für das „Clickjacking“ manipulieren Betrüger die Werbebanner so, dass Laura, wenn sie beim Wischen mit dem Finger draufkommt, ein Abo aktiviert, das über die Telefonrechnung abkassiert wird. Eine sogenannte Drittanbietersperre beim eigenen Mobilfunkanbieter verhindert dies, einen Musterbrief dazu gibt es hier: www.verbraucherzentrale.de.

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