Schon im Frühjahr 2019 soll die Minigolf-Anlage an der Straße Kreinsloger wieder bespielbar sein. Foto: Pixabay Schon im Frühjahr 2019 soll die Minigolf-Anlage an der Straße Kreinsloger wieder bespielbar sein. Foto: Pixabay
Blumenthal

Verein will Minigolf-Anlage reaktivieren

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Der Förderverein Bürgerstiftung Blumenthal widmet sich einem neuen Projekt: Die Mitglieder wollen die Minigolf-Anlage an der Straße Kreinsloger reaktivieren und setzen dafür auch auf Crowdfunding.

Das Minigolf-Areal liegt nach einem Brand seit vier Jahren brach, die Natur hat es sich zurückerobert. Von den Bahnen ist nur noch wenig erkennbar. Schon im kommenden Frühjahr soll das anders sein: Dann sollen dort wieder die Schläger geschwungen und Bälle eingelocht werden. Die Blumenthaler sollen wieder eine preiswerte Freizeitbeschäftigung direkt vor Ort bekommen, so die Idee.

Der Vorsitzende des Fördervereins, Peter Nowack, hat jüngst im Rahmen der Jahreshauptversammlung den aktuellen Stand des Projekts vorgestellt. 110.000 Euro müssen ihm zufolge investiert werden. Um das zu stemmen, setzt der Förderverein anteilig auf Crowdfunding (auch Schwarmfinanzierung): Über die Internet-Plattform „Startnext“ kann jeder das Vorhaben unterstützen, indem er Geld spendet.

Langzeitarbeitslose sollen eingestellt werden

Im Gegenzug gibt es je nach Höhe des Betrags ein Dankeschön. Im Falle des Fördervereins sind das zum Beispiel eine Runde Minigolf plus eine Portion Pommes für eine Spende von 20 Euro. Wer 1.000 Euro aufbringt, kann eine Bahn nach sich benennen lassen.

Der Verein hofft, dass per Crowdfunding zwischen 5.000 und 15.000 Euro zusammen kommen. Zusätzlich hat der Verein beschlossen, 10.000 Euro Eigenmittel zu verwenden. Doch damit sind die 110.000 Euro noch nicht erreicht. Laut Nowack sind schon abseits des Online-Projekts erste Spendenzusagen von etwa 10.000 Euro eingegangen und bei einer Bank ist ein Zuschuss beantragt worden.

Zudem übernimmt der Förderverein Bürgerstiftung Blumenthal mit 18.000 Euro einen Großteil der zusätzlichen Lohnkosten für zwei Langzeitarbeitslose. Sie sollen eingesetzt werden, um die Anlage in Ordnung zu bringen und in Betrieb zu nehmen. Das Jobcenter Bremen fördert die beiden Stellen mit 75 Prozent Zuschuss.

Förderverein will Anschub geben

Doch nicht nur Gelder sind für die Minigolf-Anlage gefragt, auch Steine, Fliesen, Mobiliar und Co. werden benötigt. Denn die Idee ist, ein Steinhaus für den Verkauf von Tickets und Snacks zu bauen. Und auch wer sich handwerklich einbringen kann, ist willkommen, sagt Nowack.

Der Förderverein will – wie bei anderen Projekten auch – den Anschub für das Projekt geben; auf lange Sicht soll wieder ein Minigolf-Verein gegründet werden, sagt Nowack. „Die Herausforderung ist aber erstmal, das Ding in Gang zu bringen.“

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