Die Gruppe Il Lusorius gründete sich im Herbst 2014, angeregt von der Idee, Spieluhren als Quelle für eine neuartige musikalische Reise zu kreieren. Foto: Thoralf Winkler
Rathauskonzerte

Vielfältiger Klangzauber

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Die Ganderkeseer Rathauskonzerte gehen in die nächste Runde. An vier Abenden spielen verschiedene Künstler für das Publikum. Neu ist eine Matinée. Besonders anders ein Konzert mit Spieluhren.

Bereits seit 20 Jahren verwandeln verschiedene Künstler mit ihren Musiken den Lichthof des Rathauses in einen Konzertsaal. Von Kammer- über Solomusik bis hin zu barocken und neuen Klängen – “Es gibt keinen verbindlichen roten Faden. Es geht darum, eine Vielfalt anzubieten“, erklärt Stefan Lindemann, Vorsitzender des Vereins Rathauskonzerte.

Breites Angebot

Ziel sei es stets, ein möglichst breites Publikum zu erreichen. Den Anfang macht Artem Yasynskyy am Klavier, am Samstag, 24. November, um 19.30 Uhr. Der „Klangzauberer“, wie Lindemann ihn nennt, ist bereits das zweite Mal in der Gemeinde zu Gast. Vor vier Jahren noch als Student im Haus Müller, möchte er nun auch am Rathaus-Flügel mit Werken von Bach, Beethoven und Prokofieff beim 76. Konzert glänzen. „Die Anschaffung des Klaviers zahlt sich aus“, bestätigt Lindemann.

Konzert bei Tageslicht

Auf die Besucher des zweiten Konzerts im neuen Jahr, am 27. Januar, wartet etwas Neues. „Zum ersten Mal wird es eine Matinée geben“, verrät Lindemann. In den vergangenen Jahren habe das Publikum immer wieder den Wunsch geäußert, ein Konzert zur hellen Tageszeit zu besuchen. Diesen Wunsch erfüllt ihnen der Cellist Daniel Sorour mit Stücken von Bach bis Arvo Pärt. Begleitet wird er in dem 70-minütigen Konzert von Nonon Gloger am Klavier. Unter dem Titel „Auf dreierlei Art“ steht das 78. Rathauskonzert des Wupper Trio. Das Ensemble spielt Werke von klassischen Komponisten wie Beethoven als auch moderne Stücke.

Nostalgie und neue Klänge

Etwas ganz Besonderes verspricht Konzert Nummer 79: Mit dem Titel „Neue Klänge, vertraute Melodien“, spielt das Ensemble Il Lusorius am 4. Mai barocke Musiken und verbindet diese mit der intimen Welt der Spieluhr. „Das ist wirklich etwas ganz anderes. Neben dem Sound wird hier auch der optische Reiz bedient“, erläutert Lindemann. Denn: Zum Spiel werden gleichzeitig die Live-Projektionen der Spieluhren auf eine Wand projiziert.

Die Rathauskonzerte beginnen alle um 19.30 Uhr. Die Konzertkarten gibt es für 15 Euro pro Person, ermäßigt für acht Euro. Karten gibt es jeweils an den Abendkassen.

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