In diesem Jahr beteiligen sich mehrere hundert Erzähler, Flammenkünstler und andere Akteure an den Feuerspuren. Am Montag stellten einige von ihnen am Werftarbeiterdenkmal (rechts) das neue Plakat und das Programm für das Erzählfestival auf der Lindenhofstraße vor.Foto: Bollmann
Erzählfestival

Feuerspuren starten mit einer Odyssee

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Der Countdown für das Erzähl-Festival Feuerspuren in Gröpelingen läuft: Den Besuchern werden am ersten November-Wochenende wieder spannende Geschichten, feurige Jonglage und ein verkaufsoffener Sonntag geboten.

Einige der mehreren hundert Akteure stellten am Werftarbeiterdenkmal jetzt das neue Plakat und Teile des Programms des Erzählfestivals vor.

In diesem Jahr steht das Erzählfestival unter dem Motto „ein kommen und gehen“ und soll wieder die verschiedenen Sprachen des Stadtteils mit seinen vielen Gesichtern und Geschichten zum klingen bringen, erklärt Christiane Gartner von Kultur vor Ort: Gerade im Anbetracht der Fluchtbewegungen sei der Stadtteil für viele Menschen ein Heimathafen aber auch ein Sprungbrett oder eine Zwischenstation auf der Reise in die Heimat.

Feuerspuren starten mit langer Nacht des Erzählens

Das spiegelt sich in diesem Jahr auch in der Auftaktveranstaltung zu den Feuerspuren wieder. Die lange Nacht des Erzählens befasst sich in diesem Jahr mit der Odyssee, langen Jahren der Flucht und dem Leid auf dem Meer.

Dabei geht es natürlich nicht nur um die schier endlose Reise, die der griechische Dichter Homer beschrieben hat, sondern um aktuelle Schiksale und Erlebnisse, die die Erzähler Lusie Gündel, Ayman Alissa, Anne Kauhanen, Arton Veliu, Shadi Almogghrabi, Jeroen Finke und Julia Klein mehrsprachig und teilweise mit musikalischer Begleitung am 3. November, ab 19 Uhr, im Lichthaus vorstellen.

Flammende Jonglage bei den Feuerspuren

Nach dem fantasievollen Auftakt bei der langen Nacht des Erzählens am Samstag verwandelt sich am Sonntag dann die ganze Lindenhofstraße in eine märchenhafte Welt – mit zahlreichen Erzählstationen und flammender Jonglage auf mehreren Bühnen. Es werden diesmal alleine rund 300 Leute erzählenderweise dabei sein, erläutert die künstlerische Leiterin des Festivals, Julia Klein.

Entlang der Lindenhofstraße gebe es diesmal 112 Möglichkeiten wo geplant Geschichten erzählt werden. Wer sich beim Blättern im Programmheft nicht so richtig für einen Erzählort entscheiden kann, sollte am besten auf die Lindenhofstraße kommen, bleiben und sich treiben lassen, raten Gartner und Klein. Dann finde man schon den richtigen Erzählort und die richtige Bühne mit flammender Jonglage.

Parallel zum bunten Treiben auf der Lindenhofstraße startet der Einzelhandel im Stadtteil dann in der Zeit von 13 bis 18 Uhr auch den verkaufsoffenen Sonntag an dem sich neben der Waterfront natürlich auch das Sander Center beteiligt.

Das Erzählfestival beginnt am Sonntag, um 14.30 Uhr, auf der Lindenhofstraße. Das Programmheft liegt an vielen Stellen in ganz Bremen aus und ist auch unter feuerspuren.de zu finden.

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