Das Testen der Software soll den robusten und autonomen Betrieb von Robotern im Rahmen von Weltraummissionen ermöglichen. Foto: DFKI GmbH
Weltraumtechnologie

Bremer Forscher schicken All-Roboter in die Wüste

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Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) stattet Roboter mit Software aus, mit der sie im All selbstständig handeln können. Doch vorher geht es nun für einen von ihnen auf große Sahara-Mission.

Um die autonome Software für den Weltraum zu testen, schickt das DFKI mit Sitz in Bremen einen Roboter auf eine Mission in die Wüste Sahara. Der Rover soll etwa einen Monat lang die weiten Ebenen der Wüstenlandschaft in Marokko durchqueren, die von schier endlosen Dünen, steilen Hängen und tiefen Schluchten durchzogen ist. Realitätsnahe Bedingungen wie auf dem Mars.

Die Maschine hat die Mission, eine Bodenprobe an einem Zielort zu entnehmen. Auf dem langen und beschwerlichen Weg dahin, soll der Roboter seine Route selbstständig planen und auf Unvorhergesehenes reagieren: Hindernisse überwinden, sich auf verändernde Umweltbedingungen einstellen.

Die Forscher werden sich dabei in einem Hotel außerhalb der Wüste aufhalten. Das DFKI koordiniert die Mission. An dem „PERASPARA“ betitelten Projekt sind unter anderem die European Space Agency (ESA), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die nationalen Weltraumagenturen Frankreichs, Spaniens, Italiens und Großbritanniens beteiligt.

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