Eigentlich hofften die Polizeibeamten Hinweise zu Einbrüchen zu erhalten, ins Netz gingen stattdessen Personen, die unter Drogeneinfluss mit dem Auto unterwegs waren oder etliche Waffen dabei hatten. Foto: Richter Die Polizei kündigte für die dunkle Jahreszeit weitere Kontrollen an. Foto: Richter
Präventive Maßnahmen

Großangelegte Polizeiaktion in Bremen

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Im Kampf gegen die Einbrecher haben Polizisten aus Bremen und Niedersachsen in einer länderübergreifenden Aktion Hunderte Autos kontrolliert - rund 120 davon allein in Bremen. Was die Beamten fanden,verursacht Unbehagen.

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit steigen regelmäßig die Einbruchszahlen: „Nach Erfahrungen der Polizei nutzen Einbrecher den Schutz der Dämmerung und auch die Abwesenheit der Bewohner, um gezielt Einbrüche zu begehen. Hierbei nutzen sie häufig die Mobilität mit ihren Autos“, sagt Franka Haedke, Sprecherin der Polizei Bremen.

Um dem entgegenzuwirken – Einbrecher und ihre Routen zu ermitteln, das Entdeckungsrisiko für Täter zu erhöhen, sie abzuschrecken – dazu richteten die Bremer Polizei, gemeinsam mit den Polizeiinspektionen Diepholz und Delmenhorst, am Mittwochabend vier stationäre Kontrollstellen an den Ländergrenzen ein. Insgesamt wurden 380 Fahrzeuge kontrolliert.

Kokain und Elektroschocker

In Bremen standen die Beamten von 18 bis 23 Uhr in Huchting auf der B75 und in Obervieland auf der Bremer Straße – jeweils stadtauswärts. Dabei kontrollierten sie 120 Fahrzeuge und 150 Personen. Neben Verkehrsverstößen stellten sie auch Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie gegen das Waffengesetz fest.

Ein 36 Jahre alter Fahrer musste sich einer Blutentnahme unterziehen – er wurde verdächtigt, Kokain konsumiert zu haben. Weiterfahren durfte er nicht. Ein anderer Autofahrer führte einen sogenannten Elektroschocker mit sich. „Er wird sich für den Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten müssen“, so Haedke.

Die Polizei kündigte weitere Kontrollen für die dunkle Jahreszeit an.

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