Die Abrissarbeiten auf dem Gelände an der Vorstraße 75 sind im vollen Gange. Fotos: Schlie
Horner Bad

Neues Hallenbad: Die Arbeiten schreiten voran

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Viel ist schon abgerissen. Nur noch Teile der Kassenhalle sowie der Umkleide- und Technikräume stehen. Dort, auf der Fläche des Horner Bads, soll bald eine Wettkampf-Schwimmhalle mit zehn 50-Meter-Bahnen entstehen.

„Die Arbeiten liegen im Zeitplan, es hat keine unliebsamen Überraschungen gegeben und auch keine problematischen Baustoffe“, sagte Jan Fries, Staatsrat bei der Senatorin für Sport sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Bremer Bäder, bei seinem Besuch auf der Baustelle am Donnerstagmorgen.

Schon im April könne man mit den Hochbauarbeiten beginnen, der Rohbau bereits bis zum Jahresende 2019 stehen. Wenn alles nach Plan läuft, stünde einer Betriebsaufnahme des Hallenbads zum Jahreswechsel 2020/2021 nichts im Wege. Und auch das Freibad, das einer Komplett-Sanierung unterzogen wird, kann möglicherweise zur Badesaison 2021 die Pforten öffnen.

Der angrenzende Freibadbereich soll komplett erneuert werden.

„Eine wichtige qualitative Verbesserung“

Die Kosten für die Baumaßnahmen liegen bei 25,3 Millionen Euro – 19 Millionen davon werden alleine für die Halle aufgewendet. Der Umbau des Freibads soll mit ungefähr fünf Millionen Euro zu Buche schlagen.

Eine Investition, die sich laut Bremens Sozialsenatorin lohnt: „Durch die Kombination von Hallen- und Freibad werden wir in Horn künftig unsere Wasserflächen flexibler nutzen können.“ Es sei dann stets Personal vor Ort, das an warmen Tagen beide Bäder parallel betreiben könne. „Das ist eine wichtige qualitative Verbesserung der bremischen Bäderlandschaft“, so die Senatorin.

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