Im Untergeschoss des Neubaus steht die Rohrpostzentrale. Hier können zum Beispiel Blutproben per Knopfdruck schnell und einfach zu den Stationen befördert werden. Foto: Schlie
Klinikum Mitte

Im Mai ziehen die Patienten ein

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Alles was für die Behandlung von Patienten notwendig ist auf fast 50.000 Quadratmetern: So sieht es im Neubau des Klinikums Bremen-Mitte aus. Der WESER REPORT verlost exklusive Führungen.

Wer will, kann sich von den  Zahlen über den Neubau des Klinikums Bremen-Mitte (KBM) erschlagen lassen. Rund 4.500 Räume, 750 Betten, 18 Stationen für Erwachsene plus vier weitere für Kinder, 19 OP-Säle – das ganze verteilt auf fast 50.000 Quadratmeter. Wie soll man da den Überblick behalten? Am besten mit Hilfe von Michael Bester-Voß.

Der Projektleiter des Mega-Neubaus kennt die Räume so gut wie kein anderer und gibt sein Wissen gerne in regelmäßigen Führungen weiter. Für Leser des WESER REPORT bietet er eine exklusive Führung an (siehe Kasten rechts), bevor die neue Klinik Mitte Mai offiziell eröffnet werden soll.

Der Neubau von der Bismarckstraße aus gesehen. Fotos: Schlie

Stichtag 15. Mai

Der Klinikverbund Gesundheit Nord (Geno) hat einen klaren Plan: Bis zum 15. Mai soll alles fertig werden. Bis dahin ist aber noch einiges zu tun. „Es fallen noch einige Restarbeiten an“, sagt Bester-Voß. Zum einen läuft die Inbetriebnahme der rund 500 technischen Anlagen, zum anderen soll der Klinikbetrieb aufgenommen werden, bevor die ersten Patienten einziehen.

Geplant ist ein Umzug in sieben Phasen, die Abteilung für Innere Medizin macht den Anfang. Innerhalb von vier Monaten soll der komplette Umzug abgewickelt werden, sagt Bester-Voß. Bei insgesamt über 10.000 medizinischen Geräten und einer Personalstärke von 2.700 eine Mammutaufgabe.

Patientenzimmer schon teilweise eingerichtet

Beim Gang durch die weiten Krankenhausflure fällt auf: Die Ausstattung ist bereits in vollem Gange. An den Zimmertüren hängen Pläne für die Möbilierung, parallel wird ein neues Transportsystem für Versorgungsgüter getestet. Die automatisch fahrenden Transportwagen laden sich in der technischen Zentrale im Untergeschoss auf, ehe sie Medizin oder Essen auf die Stationen bringen.

Als Beispiel sind auch bereits Patientenzimmer eingerichtet: Es gibt Ein- und Zweibettzimmer, jeweils mit zwei Tischen und einem Einbauschrank.

Neu sind auch die automatisierten Transportwagen. Sie fahren selbstständig durch die Klinik, um medizinische Güter oder Essen anzuliefern. Zur Zeit befinden sie sich noch in der Testphase.

Rohrpost, Roboter und Gesamtkosten

Der Rundgang führt aber auch in die entlegenen Bereiche des Klinikums. Im Untergeschoss etwa ist die Zentrale der Rohrpost. Hier werden zum Beispiel Blutproben durch durchsichtige Röhren in die richtige Station geschossen. Interessant wird es auch in der Lüftungszentrale über den OP-Sälen. Hier sorgt eine riesige Anlage dafür, dass im OP alles keimfrei bleibt.

Auch vor unbequemen Fragen schreckt Bester-Voß nicht zurück. Schließlich hat der Neubau mit fast acht Jahren deutlich länger gebraucht als geplant – die Gesamtkosten sind mit mehr als 400 Millionen Euro ebenfalls deutlich höher als angenommen. „Wir haben einen langen und schwierigen Weg hinter uns, tun jetzt aber alles dafür, dass bald der Tag der offenen Tür stattfindet“, so Bester-Voß.

So können sie an der Verlosung teilnehmen

Wir verlosen 10 x 2 Tickets für eine Führung am Freitag (08.02.), 12 Uhr, durch den Neubau des Klinkums Bremen-Mitte. Rufen Sie uns an bis Freitag, 25. Februar, 17.00 Uhr unter der Telefonnummer 0137 – 87 80 20 – 5.

Ein Anruf kostet 0,50 Euro inkl. MwSt. aus dem Festnetz. (Mobilfunkpreise können abweichen.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der Gewinner wird benachrichtigt. Die Teilnahme von Personen unter 18 Jahren ist ausgeschlossen. Weiteres unter weserreport.de/datenschutzerklaerung/

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