Den Schnauzbart ließ sich Böhmermann extra für die Tour als Musiker stehen, verriet der Künstler auf Twitter. Foto: Raddatz
Bremer Prominenz

Böhmermann: Bleibende Eindrücke in Bremen

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Diesmal war es Komiker Jan Böhmermann ernst. Er hat sich in der Bremer Innenstadt verewigt. Aber wer mal einen seiner Auftritte nicht mag, kann ihm jetzt ja auf die Finger klopfen, besser: treten.

Gut gelaunt, mit adrettem Schnauzbart und legerem Outfit präsentierte der Satiriker und Moderator der ZDF-Show Neo Magazin Royale, Jan Böhmermann, seinen in Gips gegossenen Handabdruck: „So etwas würde ich nirgendswo anders machen, nur hier“, sagte Böhmermann – auch mit einem gewissen Stolz.

Als die erste Platte eingeweiht wurde, war er als Jugendlicher dabei. Später dann auch als Journalist für Radio Bremen.

Mit dem Auto sei er diesmal gekommen, sagte er – gestern aus Hamburg angereist. Und immer wenn er in Bremen ist, schaue er sich an, wie sich die Stadt verändert hat. So auch am Dienstagabend. „Ich bin zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder durch Viertel gegangen – im Dunkeln, das war spannend“, flachste der gebürtige Gröpelinger.

Vor allem „Bremer Jung“

Der Abschnitt der Lloydpassage war an diesem kühlen Mittwochvormittag gut gefüllt. Zahlreiche Bremer waren gekommen – oder aus Neugier stehen geblieben – um sich den wohl derzeit berühmtesten Sohn der Stadt nicht entgehen lassen.

Satiriker, Fernsehmoderator, Filmproduzent, Buchautor, Musiker, Journalist und Grimme-Preis-Träger – allem voran aber „Bremer Jung“: „Jan Böhmermann hat sich die Aufnahme in die Mall of Fame redlich verdient“, sagt Victoria Reischl, Sprecherin der der Lloyd Passage.

In guter Nachbarschaft

Böhmermann reiht sich damit in eine Riege berühmter Bremer Persönlichkeiten ein. Im August vergangenen Jahres ließ der Frontmann der Band Revolverheld, Johannes Strate, seinen Handabdruck da. Und auch James Last und Claudio Pizarro haben sich bereits verewigt.

Jan Böhmermann ist 1981 in Bremen-Gröpelingen geboren und in Vegesack aufgewachsen. Seine ersten journalistischen Erfahrungen sammelte er in den 90er Jahren in Bremen bei der Bremer Tageszeitungen AG und als Moderator und Reporter bei Radio Bremen. Der Rest ist Geschichte. Eine äußerst erfolgreiche, wohlgemerkt.

Gerade ist er als Musiker mit dem Rundfunk Tanzorchester Ehrenfeld auf großer Europa-Tour unterwegs, da darf natürlich auch nicht ein Stopp in seiner Heimat fehlen: Am 30. Januar 2019 im Pier 2. Das Konzert ist ausverkauft. 

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