Seit einem Jahr stetiges Streitthema zwischen Stadt und Anwohnern: die Zukunft der Galopprennbahn. Foto: Schlie Pferde rennen hier nicht um den Sieg, aber sollen deshlab Wiohnungen gebaut werden.
Wohnungsbau

Rennbahn: Kompromiss vorgelegt

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Im Streit um die Bebauung der ehemaligen Rennbahn haben die Grünen einen Kompromiss vorgschlagen. Wenige Tage vor der Entscheidung, ob das Volksbegehren gegen die Bebauung erfolgreich ist.

In der nächsten Woche wird feststehen, ob das Volksbegehren gegen die Bebauung der ehemaligen Rennbahn erfolgreich ist. Bis dahin sind die Unterschriften ausgezählt und geprüft. Sollte die Bürgerinitiative genügend Contra-Unterschriften gesammelt haben, wonach es aussieht, will die CDU eine Sondersitzung der Bürgerschaft beantragen. „Wir halten das Ausmaß der Bebauung und das Verfahren unverändert für falsch“, sagt Thomas Röwekamp, der Vorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion.

Die Grünen haben jetzt einen Kompromiss vorgelegt. „Wir wollen, dass der Wohnungsbau und die Gebäude für grwerbliche Nutzungen auf die Hälfte des Plangebiets beschränkt wird“, sagt Maike Schaefer, die Fraktionsvorsitzende der Grünen. Einen kompletten Verzicht auf eine Bebauung der Rennbahn lehnen die Grünen ab. „Bremen ist eine wachsende Stadt und braucht dringend mehr Wohnraum“, sagt Schaefer.

Die Gründen plädieren dafür, dass die Bürgerschaft das Volksbegehren und damit das Bauverbot ablehnt. Dann käme es zu einem Voklksentscheid, in  dem jeder wahlberechtigte Bremer selbst mit entscheiden kann. Allerdings drängen die Grünen darauf, dass die Bremer dann nicht nur darüber abstimmen, ob die Rennbahn bebaut werden soll oder nicht. Vielmehr sollen sie auch etnscheiden dürfen, ob sie für eine geringere Bebauung sind, so wie sie die Grünen vorgeschlagen haben.

 

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