. Symbolfoto: av
Walle

Betrunkener Fahrer flüchtet vor Verkehrskontrolle

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Ein 20 Jahre alter Autofahrer entzog sich am frühen Sonntagmorgen einer Verkehrskontrolle. Der Fahrer konnte nach einem selbst verschuldeten Unfall in Walle vorläufig festgenommen werden. Er war offensichtlich betrunken.

Polizeibeamte wollten den Renault-Fahrer kontrollieren, nachdem er mit hoher Geschwindigkeit und in Schlangenlinien von der Innenstadt durch die Neustadt, über die B6/Oldenburger Straße in Richtung Walle gefahren war.

An einer Fußgängerampel am Rembertiring kam es zu einem Beinahe-Unfall, als zwei Passanten die Straße überquerten. Sie konnten sich nur durch einen schnellen Sprint in Sicherheit bringen, sonst wären sie vom Renault erfasst worden.

Gegen einen Ampelmast geprallt

Der Fahrer ignorierte die anschließenden Haltesignale des Streifenwagens, beschleunigte und entzog sich der Kontrolle. Sein Weg führte weiter mit hoher Geschwindigkeit über die B6/Oldenburger Straße in Richtung Hans-Böckler-Straße.

Dort erhöhte er sein Tempo auf 140 Stundenkilometer. 50 wären erlaubt gewesen. Die nachfahrenden Einsatzkräfte fuhren auf Sichtweite hinterher, um eine Gefährdung Unbeteiligter zu minimieren. Auf regennasser Fahrbahn verlor der Fahrer beim Abbiegen in die Hansestraße in der Rechtskurve die Kontrolle über seinen Wagen und kollidierte mit einem Ampelmast.

Führerschein beschlagnahmt, Blutentnahme durchgeführt

Der 20 Jahre alte Mann konnte von Einsatzkräften nun widerstandslos festgenommen werden. Er blieb unverletzt. Der Bremer stand unter dem Verdacht, Alkohol und Drogen zu sich genommen zu haben. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. In dem Auto fanden die Beamten Drogenspuren an Gegenständen. Bei ihm wurde an einem Polizeirevier eine angeordnete Blutentnahme durchgeführt.

Die Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs (Trunkenheitsfahrt) und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Für die Dauer der Bergung musste die Hansestraße gesperrt werden.

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