Ablösung bei Keisse/De Buyst. Iljo Keisse und Jasper De Buyst gingen am zweiten Renntag der Bremer Sixdays in Führung. Foto: ESN/Arne Mill
Belgier sind Spitze

Führungswechsel bei den Bremer Sixdays

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Iljo Keisse und Jasper De Buyst haben in der zweiten Nacht des 55. Bremer Sechstagerennens die Führung übernommen. Sechs von zwölf Zweiermannschaften haben noch realistische Chancen auf den Gesamtsieg.

Der Vorsprung der beiden Belgier ist auch nur hauchdünn. Zwar liegen sie alleine in der Nullrunde, doch nur deshalb, weil sie als erste die 100-Punkte-Marke knackten und deshalb eine Bonusrunde gut geschrieben bekamen.

Schon am Sonnabend werden weitere Teams die 100er-Grenze überspringen und sich damit ebenfalls eine Gutschrift sichern. Vielleicht gelingt das sogar schon beim Kindernachmittag.

Fünf Teams bei Sixdays in Lauerposition

Gleich fünf Teams liegen hinter Keisse/De Buyst mit nur einer Runde Rückstand in Lauerposition. „Damit ist nach wie vor alles offen. Die Belgier sind ihrer Favoritenrolle heute gerecht geworden und auch das Duo Consonni/Marguet hat sich eingefahren auf unserer Bahn. Ich bin gespannt, was die nächsten Tage bringen“, sagt Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter der Sixdays.

Erleichterung  im Team ÖVB: Jesper Mørkøv scheint den Sturz am Eröffnungsabend gut überstanden zu haben. Gemeinsam mit Partner Christian Grasmann verwies er die Konkurrenz in der kleinen Jagd auf die Plätze.

Rundenrekord gebrochen

Der Mann des Abends hieß jedoch Robert Förstemann. Der 32-Jährige übernahm die Gesamtführung im Sprinterwettbewerb und knackte darüber hinaus mit einer Zeit von 8,695 Sekunden den Bremer Bahnrekord.

Somit ist die 2014 vom Niederländer Jeffrey Hoogland aufgestellte Bestzeit (8,812 Sekunden) Geschichte. „Der Teamsponsor von Lütcken hat eine Prämie auf den Bahnrekord ausgerufen. Der Kampf ist also noch nicht beendet“, sagt Weispfennig.

Und auch der Rekord im 500-Meter-Zeitfahren wackelt. Dem Duo Stroetinga/De Pauw fehlten am heutigen Abend lediglich drei Hundertstel.

 

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