Bislang war ungewiss, was mit dem Aladin passiert. Laut den Betreibern kann der Betrieb jetzt weiterlaufen. Foto: Schlie
Insolvenzverfahren

Das Aladin dröhnt weiter

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Trotz der Insolvenz des Kult-Clubs sind die Besitzer zuversichtlich: Der Betrieb geht weiter wie bisher, die nächsten Monate sind bereits komplett ausgebucht.

Kohltouren, Hüttengaudi und Marsimoto. Wer sich das Programm des Aladin-Clubs anschaut, stellt fest: Der Betrieb geht weiter wie bisher, der Club ist gut gebucht. Wie die Betreiber, das Ehepaar Werner und Elisabeth Gerdes, nun bekanntgegeben haben, wurde das Insolvenzverfahren für die traditionelle Diskothek nun offiziell eröffnet.

Bereits im November war bekannt geworden, dass die Aladin-Gesellschaft ElWeGe Insolvenz angemeldet hatte – nach 41 Jahren. Zunächst stand ein mögliches Aus des Clubs im Raum, doch die Gesellschafter und der Insolvenzverwalter Berend Böhme von der Kanzlei Böhme & Oelbermann fanden einen Weg, den Betrieb am Laufen zu halten.

Potenzielle Geschäftspartner gesucht

Das Verfahren wurde jetzt vom Amtsgericht eröffnet. Die Beteiligten sind trotz der Insolvenz zuversichtlich. „Wir sind gelassen und gut drauf und schauen positiv in die Zukunft“, sagt Werner Gerdes. Von den fünf festangestellten Mitarbeitern und den 53 Teilzeitarbeitern müsse niemand befürchten, seinen Job zu verlieren.

Wie es langfristig mit der Hemelinger Spielstätte weitergeht, ist aber noch offen. Möglich wäre eine neue Partnerschaft, ein neuer Betreiber oder aber eine erneute Übernahme des Ehepaares. Das Ziel von Insolvenzverwalter Böhme ist, die Verwaltung ab September/Oktober abzugeben. Gespräche mit potentiellen strategischen und finanziellen Partnern seien bereits am Laufen – um Namen zu nennen, sei es jetzt aber noch zu früh, sagt Böhme.

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