Während die Feuerwehr zwei Frauen aus einem der Wagen befreite, musste die Polizei Schaulustige abhalten. Sie versuchten an die Unfallstelle zu gelangen.
Verkehrsunfall

Schwerer Unfall in Gröpelingen

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Am Freitagabend kollidierten in Gröpelingen nach einem Überholvorgang zwei Autos miteinander. Zwei 19 und 25 Jahre alte Frauen mussten schwerverletzt durch die Feuerwehr Bremen aus ihrem Fahrzeug befreit werden.

Während der Bergungs- und Rettungsmaßnahmen erschienen bis zu 40 Personen an der Unfallstelle, die wiederholt versuchten an das Fahrzeug zu gelangen. Nur durch ein Großaufgebot der Polizei Bremen gelang es, diese fern zu halten.

Nach ersten Erkenntnissen stießen die 25 Jahre alte Fahrerin eines VW und ihre 19 Jahre alte Beifahrerin nach einem Überholvorgang in stadtauswärtige Richtung auf der Stapelfeldtstraße mit einem durch drei Männer im Alter zwischen 18 und 23 Jahren besetzten BMW zusammen.

Die 25-Jährige verlor daraufhin die Kontrolle über ihr Auto, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Frauen im Fahrzeug eingeklemmt, sodass sie durch die Feuerwehr Bremen befreit werden mussten. Beide kamen schwerverletzt in Bremer Krankenhäuser. Die drei Insassen des BMW blieben unverletzt.

Polizei musste Schaulustige fernhalten

Bereits kurz nach Eintreffen der Polizei- und Rettungskräfte erschienen bis zu 40 Personen, die sich teilweise als Familienangehörige zu erkennen gaben, am Unfallort, die immer wieder versuchten an die Unfallstelle zu gelangen.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und setzte Sichtschutzzäune ein, um die Rettungsmaßnahmen zu sichern. Hierfür musste die Stapelfeldtstraße sowie der Straßenbahnverkehr in beide Richtungen gesperrt werden.

Die Polizei Bremen weist daraufhin, wenn Sie kein Zeuge sind oder Erste Hilfe leisten, halten Sie sich bitte nicht unnötig lange an Unfallstellen auf und behindern sie nicht die Arbeit der Einsatzkräfte. Kurz nach 2 Uhr konnte die Stapelfeldtstraße in beide Richtungen wieder freigegeben werden.

Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

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