Der Kampfmittelräumdienst soll die Fliegerbombe entweder abtransportieren oder an Ort und Stelle unschädlich machen. Rettungskräfte waren am Freitagnachmittag an der Weser gefordert. Symbolfoto: WR
Hohentorshafen

Bremer Feuerwehr rettet Kanuten aus Seenot

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Großeinsatz an und auf der Weser: Feuerwehr Bremen, DLRG und Rettungsdienst waren im Einsatz, um zwei Kanuten zu helfen, die in Seenot geraten waren.

Der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle war um 14.51 Uhr gemeldet worden, dass ein Kanufahrer in der Weser gekentert sei und sich nicht mehr selbstständig retten könne. Aufgrund der Meldung rief die Leitstelle einen Einsatzleitdienst, die Feuerwachen 1, 2 und 4 mit den Rettungstauchern und dem Motorrettungsboot Seeadler, die DLRG sowie den Rettungsdienst zur Einsatzstelle.

Insgesamt waren elf Fahrzeuge mit ca. 35 Einsatzkräften vor Ort. Luftunterstützung durch einen Rettungshubschrauber war aufgrund des hohen Einsatzaufkommens in diesem Fall nicht möglich, beide befanden sich in Paralleleinsätzen.

Zur Kaimauer gerettet

Beim Eintreffen der Kräfte hatte sich ein Kanute bereits an eine Kaimauer gerettet und hielt sich an dieser fest. Der sichtlich erschöpfte Kanute wurde in das Motorrettungsboot gezogen und am Ufer dem Rettungsdienst übergeben. Nach einer Erstversorgung brachte man ihn in ein Krankenhaus.

Der zweite Kanute wurde von einem zufällig vorbeikommenden Sportboot aufgenommen und an Land gebracht. Dort wurde er von der Wasserschutzpolizei übernommen und dem Rettungsdienst übergeben. Während der Einsatzzeit, bis etwa 16 Uhr, war die Weser für den Schwerschifffahrtsverkehr gesperrt.

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