Bei der geplanten Umgestaltung der Grünflächen im Wollepark, wie zum Beispiel rund um den Teich, sollen Teilweise Pläne aus dem 19. Jahrhundert umgesetzt werden.Foto: Konczak Bei der geplanten Umgestaltung der Grünflächen im Wollepark, wie zum Beispiel rund um den Teich, sollen Teilweise Pläne aus dem 19. Jahrhundert umgesetzt werden.Foto: Konczak
Fördermittel

Landschaftsgarten im Wollepark aufwerten

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Für die Umgestaltung der Grünfläche des Wolleparks erhält die Stadt 445.000 Euro Fördermittel vom Land Niedersachsen. Damit sollen unter anderem historische Pläne eines Landschaftsarchitekten umgesetzt werden.

Ein Förderprogramm des Landes Niedersachsen beschert Projekten, die den sozialen Zusammenhalt fördern, einen Geldsegen. Insgesamt werden vom Minister für Bauen, Olaf Lies, 22,54 Millionen Euro für 20 Baumaßnahmen bereit gestellt. Allein in die Weser-Ems-Region fließen 7,2 Millionen Euro der Mittel. Darunter auch ein Projekt der Stadt Delmenhorst.

Der Landschaftspark Wollepark soll damit aufgewertet werden

445.000 Euro gehen an die Verwaltung für den Landschaftspark Wollepark. Damit soll die Grünanlage aufgewertet werden, so Ute Winsemann von der Verwaltung. Jedoch hat man dort bislang noch keine Bestätigung über die Genehmigung dieser Summe erhalten. Die Mittel würden 90 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten decken.

Fest steht jedoch, wofür genau die Fördermittel eingesetzt werden sollen. Bereits im vergangenen Jahr wurde ein entsprechendes Konzept im Stadtrat präsentiert. Die geplante Maßnahme soll die gesamte Grünfläche auf dem etwa sieben Hektar großen Wollepark-Areal umfassen.

Historische Bedeutung im Fokus

Im Fokus steht unter anderem die historische Bedeutung des Landschaftsparks wieder aufzuarbeiten. So sei eine Verbindung zu Insel nach historischen Plänen des Landschaftsarchitekten aus dem 19. Jahrhundert, Friedrich Wilhelm Benuque, wiederherzustellen.

Nach Abschluss der Maßnahmen soll das Areal als ein Treffpunkt für alle Delmenhorster dienen. Dafür sollen generationsübergreifende Angebote die Grünfläche zu einem „Familienpark“ verwandeln.

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