Das Angebot richtet sich an Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen, aber auch deren Angehörige. Symbolfoto: Pixabay Das Angebot richtet sich an Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen, aber auch deren Angehörige. Symbolfoto: Pixabay
Ritterhude

Teilhabeberatung wird ausgeweitet

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Die Teilhabeberatung im Landkreis Osterholz wird ausgeweitet. Fragen zum Schwerbehindertenausweis, zu Pflegegraden und Co. können von Ratsuchenden nun auch einmal im Monat im Rathaus Ritterhude gestellt werden.

Fragen zum Schwerbehindertenausweis und zu den Pflegegraden, Eltern, die wissen wollen, wie es für ihre Kinder nach der Schule weitergehen kann oder Fragen zur Urlaubsplanung mit Assistenz – mit diesen und vielen weiteren Anliegen kommen Ratsuchenden zur Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) nach Lilienthal. Mit diesem Angebot werden Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen, aber auch deren Angehörige in allen Fragen zur Rehabilitation und Teilhabe beraten.

Im Landkreis Osterholz hat die Beratungsstelle ihren Sitz in Lilienthal. Das Angebot wird nun aber auch auf die Gemeinde Ritterhude ausgeweitet. Damit soll den Menschen der Zugang erleichtert werden. Künftig wird Projektleiterin Karen von Grote jeden zweiten Dienstag im Monat Beratungstermine im Rathaus Ritterhude, Riesstraße 40, anbieten.

Der erste Termin ist am 9. April, von 16 bis 17.30 Uhr. Wer Fragen hat, kann einfach an dem Termin vorbeikommen. Es ist aber auch möglich einen festen Termin zu vereinbaren, der vor der Sprechstunde liegt. Karen von Grote ist unter 04298/927381 oder per Mail an kg@eutb-osterholz.de erreichbar. Über die Telefonnummer können auch erste Auskünfte erteilt werden. Das neue Beratungsangebot in Ritterhude ist ein Testlauf. Wird die Beratung gut angenommen, könnten weitere Termine hinzukommen.

Bundesweit mehr als 500 Beratungsstellen

Die Beratung ist kostenlos und orientiert sich an den Fragen und Interessen der Ratsuchenden. Das Angebot erfolgt damit unabhängig von Leistungsträgern und Leistungsanbietern. Die EUTB wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert. Das Ministerium fördert diese ergänzende unabhängige Teilhabeberatung in bundesweit über 500 Beratungsstellen für Menschen mit einer (drohenden) körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen, sowie auch deren Angehörige, Begleitpersonen und Fachkräfte.

Im Landkreis Osterholz übernimmt das der Verein Teilhabeberatung Aller-Weser-Wümme. Dort stehen den Ratsuchenden die Juristin und Sozialpädagogin Karen von Grote und die Psychologin Christiane Stöckler zur Verfügung.

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