Regelmäßige Verkehrskontrollen sollen nicht das einzige Mittel gegen gefährliche Angeber im Straßenverkehr bleiben. Symbolfoto: WR
Kontrollen

Bremer Polizei will Raser und Poser ausbremsen

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Eine neue Kontrollgruppe der Bremer Polizei hat speziell Raser und Poser im Visier.

Allein in diesem Jahr haben Einsatzkräfte der Polizei  Bremen schon neun Strafverfahren wegen verbotener Autorennen eingeleitet. Dabei stellten sie Autos, Fahrzeugschlüssel und Führerscheine der Beteiligten sicher. 

Neben wiederkehrenden Verkehrskontrollen und Schwerpunktmaßnahmen ergänzt nun eine Kontrollgruppe der Verkehrspolizei  die polizeilichen Maßnahmen. Die Spezialisten fahren im gesamten Bremer Stadtgebiet auf Streife und berücksichtigen dabei auch Beschwerden und Hinweise aus der Bevölkerung, die erfahrungsgemäß im Sommer zunehmen.

Schwerpunkt illegale Rennen

Ein Schwerpunkt dabei werden mögliche verbotene Rennen sein: Ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen ist seit 2017 eine Straftat und kann mit Freiheitsstrafen zwischen zwei und zehn Jahren bestraft werden.

Die Polizei Bremen hat seit 2017 ein Konzept, dass sich mit Posern, getunten Fahrzeugen und verbotenen Kraftfahrzeugrennen beschäftigt. Die Einsatzkräfte sind angehalten, typische Verstöße wie lautstarkes Beschleunigen, unnützes Hin- und Herfahren, belästigendes Posen, technische Manipulationen an Kraftfahrzeugen, kurzzeitige Geschwindigkeitsübertretungen und verbotene Kraftfahrzeugrennen   zu unterbinden und zu ahnden.

 

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2 Antworten

  1. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Radfahrer sind die schlimmeren Verkehrssünder

    Während einer Schwerpunktkontrolle in Hamburg ahndete die dortige Polizei innerhalb weniger Stunden 155 Verkehrsverstöße, die von Radfahrern begangen worden sind. Hierunter waren 70 Rotlichtvergehen und 20 Mal wurden Radfahrer wegen des Telefonierens mit dem Handy angehalten.

    Gleichzeitig wurde der Autoverkehr beobachtet und kontrolliert und es wurden lediglich 10 Verstöße von Autofahrern während der gleichen Zeit festgestellt, in der Radfahrer auf Verkehrstüchtigkeit überprüft worden sind.

  2. Jens sagt:

    Sehr geehrter Herr Randt,
    ich lade Sie gern ein mit mir, auf dem Fahrrad, meinen Arbeitsweg zu erfahren.
    Sie werden feststellen, dass 90% der Autofahrer entweder rücksichtslos und skrupellos oder einfach nur blind durch diverse Zone 30 Gebiete heizen.
    Selbstverständlich gibt es auch die Radfahrer, auch das können Sie möglicherweise auf der gemeinsamen Fahrt erleben, die auf dem Gehweg fahren und Fußgänger „wegklingeln“. Dies ist unbestritten. Aber Ihre Aussage „Radfahrer sind die schlimmeren Vekehrssünder“ ist nicht wahr. Zumal Sie darüber nachdenken sollten, was geschieht und wer Schuld hat, wenn ein Radfahrer sich nicht an die Regeln hält: Er stürzt und bezahlt diesen Fehler (selbst) mit dem (eigenen) Leben.
    Ein Autofahrer, der beim Entgegenkommen oder Überholvorgang den Seitenabstand von 1,50 Meter nicht einhält und den Radfahrer mit dem Seitenspiegel streift, regt sich möglicherweise über einen Kratzer im Aussenspiegel auf. Der Radfahrer (Freund, Kollege, Großvater, Vater, Bruder, Sohn? Mutter, Tochter, Freundin, Kollegin usw.?) stürzt unter Umständen mit dem Kopf so unglücklich, dass nie mehr das Rad genutzt wird.
    Ich bitte Sie also um mehr Differenzierung und das Ende Ihres Hasses und Ihrer Hetze.
    Wie gesagt: Wir können gern mal meinen Arbeitsweg mit dem Rad gemeinsam bestreiten. Kontaktieren Sie mich gern.

    Beste Grüße

    PS: Ich bin zeitgleich leidenschaftlicher Autofahrer und besitze zwei Youngtimer!

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