Sein letzter Job in Deutschland war bei Zweitliga-Absteiger Ingolstadt: Alexander Nouri Foto: Nordphoto Zukunft im Heimatland seines Vaters? Alexander Nouri Foto: Nordphoto
Nouri in den Iran

Neuer Job für den Ex-Coach?

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Findet Alexander Nouri im Heimatland seines Vaters einen neuen Job?

Werders ehemalige Cheftrainer ist Medienberichten zufolge ein Kandidat beim iranischen Erstligisten Tractor Sazi, soll bereits Gespräche mit Club-Besitzer Mohammed Reza geführt haben.
Erste Meldungen um Nouri und den iranischen Spitzenclub hatte es bereits im Januar 2018 gegeben – zweieinhalb Monate nach der Beurlaubung bei Werder. Damals wurde nichts daraus, nun kommt aber wieder Bewegung in die Sache.

Im Iran bekannt und beliebt

Tractor Sazi, ein Club aus der Millionenstadt Täbris in der Provinz Ost-Aserbaidschan, hat sich nach dem Verpassen der AFC Champions League, von seinem belgischen Trainer George Leekens (69) getrennt. Er hatte die als Mitfavorit auf den Titel in die Persian Gulf League gestartete Mannschaft letztlich nur auf Rang fünf geführt. Nun läuft die Trainersuche, und Nouri ist wieder im Blickpunkt.
Als Sohn eines Iraners und einer Deutschen besitzt der 39-Jährige neben der deutschen auch eine iranische Staatsbürgerschaft. Nachdem er im Sommer 2017 das Land besuchte, ist er im Iran bekannt und beliebt.

Ashkan Dejagah ist schon da

Sollte Nouri den Posten bei Tractor übernehmen, würde er dort auf einen ehemaligen Bundesliga-Profi und deutschen U21-Nationalspieler treffen: Ashkan Dejagah (32), früher Hertha BSC und VfL Wolfsburg, spielt seit einem Jahr für den Club. Obwohl Nouri ein wenig Farsi, die iranische Landessprache spricht, könnte der 55-malige iranische Nationalspieler für den Coach eine wichtige Hilfe sein.
Nouri ist seit dem 26. November 2018 ohne Job. Zweitligist FC Ingolstadt hatte den in Erichshof bei Bremen lebenden Fußball-Lehrer nach nur zwei Monaten und acht Spielen ohne Sieg wieder entlassen. Der Vertrag beim mittlerweile in die Dritte Liga abgestigenen FCI war ursprünglich bis 2020 datiert. (csa)

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1 Antwort

  1. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Ein Vorbild für alle Zuwanderer

    Einen Job in der Heimat des Vaters zu finden, würde auch den Erdogan-Wählern in der mit dem Doppelpass ausgestatteten quasi doppelt patzigen türkischstämmigen Community helfen, Bremen bei der hohen Arbeitslosenzahl aus ihren Reihen zu entlasten.

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