Badeseen, Sodenmattsee, Foto: Schlie, 2019 Nur wenige hundert Meter entfernt verläuft die B75. Trotzdem ist der Sodenmattsee ein Idyll. Foto: Schlie
Freizeit

Ein See für Familien

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Planschen im Baggersee ganz ohne Verkehrslärm der B75. Ein Highlight für Kinder ist die Stadtteilfarm.

Auf der B75 rauschen Lkw und Pkw an Huchting vorbei. Nur wenige hundert Meter entfernt liegt das Naherholungsgebiet rund um den Sodenmattsee.
Vom Verkehrslärm bekommen die Badegäste kaum was mit: Die Bäume schirmen ab.

Schwimmen erlaubt

Das Planschen im Baggersee war in den 1990er Jahren immer wieder verboten. Grund: zu viele Keime. Nach mehrjähriger Verbesserung der Wasserqualität ist das Baden seit 1998 wieder erlaubt.
Die Wiedereröffnung feiert der Stadtteil seit 21 Jahren mit einem Fest.
Auch sonst hat der rund siebeneinhalb Hektar große Sodenmattsee einiges zu bieten.

Genug Schatten- und Sonnenplätze

Bäume rund um den See sorgen für ausreichend Schattenplätze – nur auf dem feinen Sandstrand und der Liegewiese prallt die Sonne.
Unter der Aufsicht der DLRG können Besucher sich ins kühle Nass stürzen und zur Badeinsel schwimmen.
Der Bereich für Nichtschwimmer ist abgetrennt. Öffentliche Sanitäranlangen stehen neben der DLRG-Station.
Einen Kiosk gibt es nicht, aber am nördlichen Ufer ist das Grillen auf einem dafür vorgesehenen Platz erlaubt.

Stadtteilfarm als besonderes Highlight

Kinder können sich derweil auf einem Spielplatz austoben: Kletterturm, Rutsche und Hängebrücke bieten den jüngsten Gästen viel Spaß.
Ein weiteres Highlight beim See ist die Stadtteilfarm Huchting.
Dort können Kinder und Jugendliche Pferde, Ziegen, Alpakas, Minischweine, Schafe und Gänse hautnah erleben.

Ein neuer Look

Im Herbst 2018 erhielten die Grünanlagen rund um den See durch Sanierungsmaßnahmen einen neuen Look: neue Bänke und Abfalleimer, Rodung des eingewachsenen Ufers, sanierte und beleuchtete Wege sowie einen Aussichtshügel.
Ein Spaziergang in den Grünanlagen lohnt sich deshalb nicht nur im Sommer.
Auch wenn der Sodenmattsee nicht von Blaualgen betroffen ist, für einige Bremer Seen ist eine Warnung ausgegeben.
Eine Liste gibt es unter bauumwelt.bremen.de

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3 Antworten

  1. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Kein Herz für Tiere auf der Stadtteilfarm am See, die frische Luft bevorzugen und nicht in Zoohandlungen eingesperrt werden wollen.

    „Dicke Luft herrscht offenbar an warmen Tagen am Badestrand des Sodenmattsees“, so der WK im Mai. Am sonnigen Ostersonntag zählte ein Polizist viele Grillwütige, worauf der Weser-Kurier am 15.05.19 titelte: „Beirat will Grillen am Sodenmattsee verbieten“
    Zitat aus Artikel: Nicht alle finden grillen so toll, wie diejenigen, die die Holzkohle anfeuern. Wegen immer mehr Qualm, Müll und Gestank will der Huchtinger Beirat am Sodenmattsee nun durchgreifen.“

    Nicht zu vergessen, die buten und binnen-Schlagzeile vom 01.08.18, die in wenigen Tagen im Archiv verschwinden wird: „15-Jährige tot: „Badeinseln können zur Lebensgefahr werden“
    „- 16-Jährige schwebt weiter in Lebensgefahr
    – Badeinseln locken laut DLRG auch schlechte Schwimmer an“

  2. Gunnar-Eric Randt sagt:

    In diesem Zusammenhang freuen sich schwerbehinderte Findorffer posthum für ihre verstorbene Mutter und selbst wegen Hetze im Exil, die in der Walsroder Straße 8 lebten, in deren Gebäude sich ein so genanntes „Zoofachgeschäft“ befindet, das zum Glück in Insolvenz gegangen ist, dass Bremen nicht mehr mitbellt.

  3. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Vielschreibers Errata und Ergänzung zum besseren Verständnis als Minderheitenvertreter:

    es muss heißen: ein Schwerbehinderter aus Findorff, dem Stadtteil aus dem „FF“, dass auch für den im Stadtteil vorherrschenden „Frauen und Familienwahn“ steht, dessen Mutter…

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