Mit dem „heißen Mädelsabend“ startet das Programm der nächsten Spielzeit auf dem Theaterschiff. Übrigens: Auf dem Schiff gibt es keine Spielpause, dort kann man den ganzen Sommer über Theater erleben. Foto: Theaterschiff Bremen Mit dem „heißen Mädelsabend“ startet das Programm der nächsten Spielzeit auf dem Theaterschiff. Übrigens: Auf dem Schiff gibt es keine Spielpause, dort kann man den ganzen Sommer über Theater erleben. Foto: Theaterschiff Bremen
Theater

Gute Theater-Saison trotz leichtem Rückgang

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Theaterschiff und Packhaustheater blicken zufrieden auf die Saison und geben eine Vorausschau auf den Herbst.

„Insgesamt sind wir zufrieden“, sagt Knut Schakinnis. Zwar seien die Besucherzahlen in der vergangenen Spielzeit sowohl im Packhaustheater, als auch auf dem Theaterschiff um 1,3 Prozent (etwa 1.000 Personen) leicht zurückgegangen, wundern würde ihn das aber nicht: „Wir hatten ja acht Monate lang einen knallharten Sommer.“ Trotzdem fanden insgesamt 60.000 Besucher den Weg zu den Spielstätten, rechnet man die Gastspiele dazu waren es sogar 80.000.

Insgesamt liegt die Auslastung auf dem Theaterschiff bei 88,7 Prozent und im Packhaustheater bei 75,1 Prozent – ein Ergebnis, auf das der Intendant und Geschäftsführer sichtbar stolz ist. Die Konkurrenz von Gop und Fritz Theater schade seinen Häusern jedenfalls nicht, so Schakinnis.

Publikum hat sich verjüngt

Nach wie vor kommen etwa 54 Prozent der Besucher nicht aus Bremen, sondern dem sogenannten Speckgürtel. Touristen von weiter weg haben Theaterschiff und Packhaustheater eher selten. „Dafür haben wir mit unseren Stücken einen zu kurzen Vorlauf“, sagt Schakinnis.

Einen Umstand, den er nicht ändern möchte, um auch künftig flexibel und schnell auf die Bedürfnisse der Zuschauer eingehen zu können. Eine weitere Beobachtung: Insgesamt habe sich das Publikum deutlich verjüngt in den vergangenen Jahren, vor allem bei Junggesellenabschieden sei das Programm sehr beliebt.

Programm ist auf leichte Unterhaltung ausgelegt

Überhaupt ist das Programm auch in der kommenden Spielzeit auf leichte Unterhaltung ausgelegt. Und: „Ich habe einen Grundsatz“, sagt Schakinnis. „Theater macht man für Frauen, die Männer gehen nur mit!“

Insofern ist es kein Wunder, dass die erste Premiere auf dem Theaterschiff am 19. September den Namen „Ein heißer Mädelsabend“ trägt und die im Packhaus – „Brandheiß“ (10. Oktober) – sich um eine Freiwillige Feuerwehr mit Pole-Dance-Stange dreht…

Infos zu den Programmen gibt es unter theaterschiff-bremen.de und packhaustheater-im-schnoor.de

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2 Antworten

  1. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Bremer haben eine zu schlechte grundständige Bildung, um selbst für niedrigschwellige Angebote, wie Volkstheaterkultur, ausreichend Verständnis und Interesse aufzubringen. Die Bewohner des Bremer Umlandes, treffen in Niedersachsen auf das schmale Angebot, außerhalb von Volkstheateraktivitäten, wie sie beispielsweise das Weyher Theater bietet. Als Kultureller Hochgenuss empfinden sie beispielsweise auch die Auftritte dieses Künstlers, der als Akademiker, wie der Bovenschulte es war, im Landkreis Diepholz immer noch als Lachnummer aktiv ist, die er schon als Stationsarzt im Krankenhaus Findorff war, die er über Jahre leitete und über die in seiner Vita uaf seiner Homepage nicht zu lesen ist:

    http://www.dididoktor.de/

  2. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Der hier verlinkte „Landarzt in Rente“, hatte auch die Familie eines Ausbilders bei der Bereitschaftspolizei zu Patienten. Der und seine früh verstorbene Frau heuchelten Freundschaft zum Familienfragment einer alleinerziehenden Krankenschwester und ihrem Sohn. Als es ans Sterben ging, rief er jeden Tag bei ihr an, um zu erfahren, wie es aus der Sicht der Freundin, um seine Frau stand. Denn die war nach dem Abriss des Krankenhauses in Findorff, ins Klinikum Mitte versetzt worden. Als die Frau und Mutter von vier Kindern verstorben war, hatte er innerhalb eines Jahres eine neue. Als die Schwester und Freundin der Urfamilie verstorben ist, konnte weder der Sohn auf freundschaftliche Unterstüztung der Familie rechnen, der mit seiner im Sterben liegenden Mutter von Nachbarn gemobbt worden ist, noch hatte er den Anstand, am Grab zu erscheinen. Lediglich eine Tochter, die nicht einmal das Patenkind war, dass über Jahrzehnte von der Kranken- und Intensivschwester mit großzügigen Geschenken bedacht worden ist, deren Familienfragment als unverheiratete Alleinerziehende auch deshalb verarmte. erschien zur Beerdigung ihrer Patentante. Selbstverständlich ist der Ausbilder der Bereitschaftspolizei Christ, wie die Krankenschwester und ihr Sohn und auch die Kinder des Ausbilders sind alle getauft und konfirmiert worden.

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