In Gröpelingen wurde ein Senior Opfer eines Trickdiebes. Die Polizei bittet um Hinweise zum Täter. Symbolbild: WR
Gröpelingen

Falscher Nachbar entpuppt sich als Dieb

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Ein Unbekannter gab sich am Dienstag bei einem 80-Jährigen als neuer Nachbar aus und bestahl ihn im Anschluss.

Gegen 14.30 Uhr  klingelte der Unbekannte an der Tür des 80-Jährigen in der Morgenlandstraße in Bremen-Gröpelingen und stellte sich als neuer Nachbar vor. Er wolle einen Schlüssel für seine Wohnung hinterlassen.

Außerdem habe er sein Geld vergessen und fragte, ob er sich zwanzig Euro leihen könne. Daraufhin ließ der Senior den vermeintlichen Nachbarn herein und gab ihm etwas Geld.

Bargeld, Karten und Schecks verschwunden

Danach fragte dieser noch nach einem Glas Wasser, vermutlich um alleine in die Küche zu gehen, wo das Portemonnaie lag. Nachdem der unbekannte Täter die Wohnung verlassen hatte, bemerkte  der 80-Jährige, dass ihm Bargeld, eine Kontokarte und mehrere Schecks fehlten.

Polizei bittet um Hinweise

Den falschen Nachbarn beschrieb er den Einsatzkräften wie folgt:

170-175 Zentimeter groß, dunkelblonde, kurze Haare; sehr schlank, etwa 30 Jahre alt.

Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421-362 38 88 zu melden.

Tipps beherzigen

In diesem Zusammenhang rät die Polizei Bremen:

– Keine Fremden in die Wohnung lassen. Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder einbestellen, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.

– Energisch gegen zudringliche Besucher wehren, laut sprechen oder um Hilfe rufen.

– Mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die Vereinbarung treffen, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür gegenseitig Beistand zu leisten.

– Von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis verlangen und sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel prüfen. Im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde anrufen, die Telefonnummer immer selber heraus suchen.

– Nur Handwerker in die Wohnung lassen, die selbst bestellt wurden oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Das gleiche gilt für vermeintliche Vertreter der Stadtwerke.

Weitere Infos: polizei-beratung.de

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1 Antwort

  1. Gunnar-Eric Randt sagt:

    ESPABAU ist kein gutes Beispiel für Wohnungsbaugenossenschaften

    Vorstand und Verwaltung arbeiten, insbesondere am Hauptstandort Findorff, nicht gern mit schwerbehinderten Mietern zusammen, die sich beispielsweise um die Sicherheit in ihren Tiefgaragen am Weidedamm bemühen.

    Gestern Abend kam es zudem zu einer Schlägerei in der ESPABAU-Siedlungsanlage
    Breitenbachhof in Gröpelingen, in deren Verlauf mehrere Männer verletzt worden sind. Einer davon, der notoperiert werden musste, durch einen Messerstich. Die ESPABAU hat die meisten Wohnung im Bremer Westen im Stadtteil Findorff, wo es ähnlich rau zugeht, sowie in Gröpelingen.

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