Minister Olaf Lies mit dem Förderbescheid, Pia Weber vom Nachbarschaftsbüro, Ulrich Ihm (Fachdienstleiter Stadtplanung) und Erster Stadtrat Markus Pragall (v.l.) im angeregten Gespräch mit einander. Foto: Konczak
Ministerbesuch

Besuch mit „Geschenk“

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Der niedersächsische Umwelt- und Bauminister Olaf Lies trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Delmenhorst ein.

Gegen Abend hat sich am vergangenen Freitag doch noch die Sonne blicken lassen. Markus Pragall, der Erste Stadtrat und Vertreter von Oberbürgermeister Axel Jahnz, der gerade in den Ferien weilt, steht vor dem Rathaus und schaut nervös auf sein Smartphone. „Er kommt 20 Minuten später, hat mich gerade angerufen“, sagt er den versammelten Pressevertretern und die genießen derweil weiterhin die Sonne.

Dann, gegen 18.20 Uhr biegt eine graue Limousine vor dem Rathaus ein. Pragall läuft los und empfängt den aussteigenden Minister Olaf Lies. Gemeinsam gehen sie dann locker plaudernd die Treppen im Rathaus hinauf in das dekorierte Sitzungszimmer. Dort liegt das Goldene Buch der Stadt auf weißem Tischtuch vor der Delmenhorster Flagge.

Wollepark weiterentwickeln

Aber der Eintrag in das Gästebuch ist nur der Schlussakt seines knapp einstündigen Besuchs. Denn der Minster brachte ein knapp 445.000 Euro teures Geschenk mit. Denn die Stadt hatte sich auf eine Förderung im Rahmen des Investitionspakts Soziale Integration im Quartier beworben, mit dem Ziel, die Grünanlage an der Nordwolle wieder zu einem attraktiven und gern genutzten Park zu machen.

„Wenn mit dem Wort Wollepark zukünftig zunächst der Landschaftspark und nicht Hochhäuser verbunden werden, dann haben wir es geschafft, so sagten übereinstimmend Minister Lies und Erster Stadtrat Pragall.

Denn der eigentliche Wollepark sei ein Landschaftsgarten von hohem Wert. Ende des 19. Jahrhunderts von der Fabrikantenfamilie Lahusen angelegt, gilt als Architekt der Gestalter des Bremer Bürgerparks Wilhelm Benque.

Mit dem Geld sollen nun Projekte des Nachbarschaftsbüros organisiert und auch baulich etwas unternommen werden, damit der Park in Zukunft gleichberechtigt neben der Graft existieren kann.

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