Bedient im Noosou: Duc Anh TruongFoto: Barth
Gastrotest

Frisch, schnell und gut

Von
Noosou: rasanter Service und leckere asiatische Gerichte

Ambiente

Schlicht und schön: Das Noosou am Breitenweg macht schon von Weitem mit den hübsch im Wind pendelnden Lampions auf sich aufmerksam. Die sind aber nicht althergebracht – rot mit Troddeln – sondern warmweiß mit schickem Korb-Geflecht ummantelt. Auch innen befinden sich die Lampions und bilden mit einigen Holz-Elementen einen warmen Gegensatz zu dem strengen Dunkelgrau der Wände und der Betondecke mit den freiliegenden Rohren. Ein schöner Hingucker ist die stilisierte Lotusblüte – aus einer knalligen, orangefarbenen Neonröhre. Das Restaurant ist barrierefrei.

Essen

Die Mittagskarte liegt praktischerweise als Platz-Set auf dem Tisch. Für uns gibt es das Rindfleisch nach Vietnamesischer Art für 7,90 Euro, das den Zusatz „scharf“ trägt. Dass es diesen Anspruch nicht erfüllt, ist aber auch der einzige Kritikpunkt an dem leckeren Essen: Das sehr zarte Rindergeschnetzelte ist mariniert in einer leicht pikanten Chili-Zitronengras-Mischung und angebraten mit viel Zwiebeln und Lauch. Das Essen ist heiß, das Gemüse knackig und die dazugehörige große Portion Duftreis schön klebrig. Der sonst sehr intensive Geschmack nach Zitronengras ist hier nur eine angenehme Note und erschlägt das Gericht nicht. Ordert man das Hauptgericht als Set, gibt es für 3,50 Euro Aufpreis ein Getränk und wahlweise Salat oder Misosuppe dazu. Wir nehmen den Salat und bekommen ein Schälchen knackiger Blattsalate mit Paprika und Gurke in einem erfrischenden Joghurt-Curry Dressing.

Auch das Sushi Menu Nummer 5 ist empfehlenswert: Hier gibt es acht gebackene Maki, fünf California Inside-Out und fünf Sake Inside-Out für 8,90 Euro. Die Inside-Out-Rollen sind mit Lachs, Avocado, Gurke, Tobiko und Krebs-Surimi gefüllt, ummantelt mit in Sesam gewälztem Sushireis und getoppt von Fischrogen. Die Zutaten sind frisch und optisch sehr ansprechend verarbeitet. Genau wie die gebackenen Maki mit Lachs, die schön heiß und knusprig sind und mit einer Art Chili-Mayonnaise dekoriert werden. Klitzekleines Manko: der schöne Teller hat keine Vertiefung für die Sojasauce, die deshalb unkontrolliert unters Essen fließt.

Service

Das geht schnell: Kaum bestellt, schon steht das Essen auf dem Tisch. Der Service an sich ist freundlich, aber mehr auch nicht. Irgendwie beiläufig werden die Bestellungen flott abgearbeitet. Das führt so weit, dass leere Teller schon abgeräumt werden, während der Kollege noch isst.

Preise

Die Preise fürs Essen sind durchaus angemessen. Bei den Getränken wird’s allerdings etwas teurer: Ein Wasser (0,25l) kostet 2,90 Euro, ein Beck’s vom Fass (0,3l) 3,10 Euro und den günstigsten Wein (0,2l) gibt es für 4,90 Euro.

Fazit

Schnell und gut. Löppt.

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