Die überdachte Skaterbahn ist nur eine von vielen Betätigungsmöglichkeiten im Sportgarten. Archivfoto: WR
Tag der offenen Tür

20 Jahre Sportgarten – Gelegenheit zum Mitfeiern

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Der Bremer Sportgarten ist eine Erfolgsgeschichte. Jetzt feiert die Jugend-Einrichtung 20-jähriges Bestehen.

„Wir sind die Zukunft von später mal“, unter diesem Motto organisierten sich Dutzende von Jugendlichen in den späten 90er Jahren, um ihre Interessen im ersten Bremer Kinder- und Jugendparlament, dem „Viertelparlament“ einzubringen und zu vertreten. Ihr Engagement ebnete den Weg für den Sportgarten.

20 Jahre später lädt die Einrichtung in der Pauliner Marsch für Sonnabend, 7. September, 12 bis 18 Uhr, zum Tag der offenen Tür ein. „Wir feiern diesen Tag mit vielen verschiedenen Angeboten, von Turnieren, Sportaktionen zu Siebdruck oder Aktionen auf der Sportgarten Weide“, kündigt Linda Lowin an.

Turniere im Sportgarten

Geplant sind unter anderem ein E-Sports-Turnier (13.30 bis 15 Uhr), Akrobatik (14 bis 17 Uhr), Kampfsport (15 bis 17 Uhr), Beachvolleyballturnier (15 bis 17 Uhr), BMX (16 bis 18 Uhr) und Sportgarten Spezial Parkour (13.30 bis 17 Uhr). Geöffnet sind zudem das Trampolin, der Kletterberg, die Basketballkörbe, der Beachvolleyballplatz sowie die Kunstrasenfelder zum Fußball und/oder Hockey spielen.

Am 1. Juli 1999 öffnete der Sportgarten zum ersten Mal die Türen. „Etwas mehr als 20 Jahre später hat sich einiges getan, aber der Spirit von damals ist ungebrochen“, teilt Lowin mit. Kinder und Jugendliche aus dem Kinderhaus im Kulturzentrum Lagerhaus hatten seinerzeit den Wunsch nach einer Sportstätte mit verschiedenen Möglichkeiten und viel Raum für Begegnungen angestoßen.

Hunderte Jugendliche beteiligt

Diese Idee begeisterte letztendlich Hunderte weitere Jugendliche. Durch viel Kreativität, den Einsatz bei Spendenläufen, den Diskussionen und Abstimmungen im ersten Jugendparlament konnte aus Ideen und Träumen ein erstes reales Projekt wachsen – der Sportgarten in der Pauliner Marsch.

Mittlerweile betreibt der Sportgarten e. V. neben der Sportanlage in der Pauliner Marsch ein Tier- und Landschaftsprojekt auf 30.000 Quadratmetern unterhalb des Jürgens Hof, ein offenes Hortangebot im Bürgerhaus Weserterrassen, Das Sportangebot Überseestadt sowie eine Indoorskatehalle kombiniert mit einer Medienbildungsstätte im Postamt 5.

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1 Antwort

  1. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Spiel nicht mit den Viertelkindern

    Diese Angebote lenken Bremer Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit davon ab, sich für die Verbesserung ihrer Leistungen in der Schule einzusetzen. Auf Kunstrasen Fußball oder Hockey zu spielen, ist gesundheitsgefährdend, wie die meisten Sportarten, die hier angeboten werden, mit einem überdurchschnittlich großem Verletzungspotential verbunden sind, wie insbesondere Orthopäden und Sportmediziner wissen, sind sie gut ausgebildet und praktizieren deshalb nicht in Bremen.

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