Die Bremer Polizei plant, rund um, den Bahnhof mehr Videokameras zu installieren. Foto: Barth Die Videoaufzeichnung führte zu den Verdächtigen. Symbolbild: WR
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Tritte gegen den Kopf: Video führt zu Verdächtigen

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Mithilfe der Videoaufzeichnung am Bremer Hauptbahnhof konnten nun zwei Schläger überführt werden.

Gegen 3 Uhr gerieten in der Nacht von Montag auf Dienstag mehrere Personen auf dem Bahnhofsplatz in Bremen aus bisher unbekannten Gründen in einen Streit. Ein 25 Jahre alter Mann stellte nach ersten Erkenntnissen einem anderen Mann ein Bein und trat dem am Boden Liegenden gegen den Kopf.

Mindestens zwei seiner Begleiter, ein 14-jähriges Mädchen und eine bisher unbekannte Person, taten es ihm gleich und traten ebenfalls mit Füßen auf das wehrlose Opfer ein. Der 25-Jährige stieß zudem einen weiteren Mann zu Boden und trat auch diesem mit den Füßen gegen den Kopf.

Verdächtige in Tatortnähe gestellt

Die 14-Jährige und ihr unbekannter Begleiter schlugen und traten ebenfalls auf den Wehrlosen ein. Hiernach flüchteten die Tatverdächtigen.

Über die Videoleitstelle der Polizei Bremen konnte die Auseinandersetzung beobachtet werden. Schnell eintreffende Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Polizei Bremen stellten noch in Tatortnähe die zwei 14 und 25 Jahre alten Verdächtigen. Beide wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen zum Dritten dauern an.

Zeugen gesucht

Die Bundespolizei traf vor dem Bahnhof zwei Verletzte im Alter von 20 und 21 an. Während der 21-Jährige eine weitere Behandlung ablehnte, wurde der 20 Jahre alte Mann zur ambulanten Versorgung in ein Klinikum gebracht.

Es wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421-362 38 88 entgegen.

Die Polizei Bremen weist darauf hin, dass jeder Tritt gegen den Kopf eines Menschen tödlich sein kann.

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1 Antwort

  1. Gunnar-Eric Randt sagt:

    14-jährige ohne Begleitung der Eltern. Was sagt die Frauen-, Kinder-, Jugend-Senatorin?

    Welch ein Sittenverfall unter RGR. Ein 14-jährige Mädchen ist mitten in der Woche mitten in der Nacht ohne Begleitung eines oder einer Erziehungsberechtigten oder deren Beauftragte unterwegs und verprügelt Männer. Zum Glück ist das Opfer nicht so schwer verletzt worden, dass es im Krankenhaus bleiben musste und sind beide Täter erwischt worden.

    Lesen macht „AHA“. Nachdem es zwei Mal innerhalb des Artikels betont worden ist, eine scheinbar weitere Erkenntnis, die viele schlauer machen wird: Wer hätte vorher gedacht, dass man mit den Füßen tritt.

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