Ömer Toprak – wenn er wieder fit ist, ist er gegen seinen Ex-Klub BVB auch ein Kandidat für die Startelf.Foto: Nordphoto Ömer Toprak – wenn er wieder fit ist, ist er gegen seinen Ex-Klub BVB auch ein Kandidat für die Startelf. Foto: Nordphoto
Werder Bremen

Ömer Toprak: Ganz oder gar nicht

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Ömer Toprak steht kurz vor einem Comeback in den Trainingsbetrieb.

Am Dienstagvormittag machte Ömer Toprak den Anfang. Als Teil einer kleinen Trainingsgruppe meldete sich Werders Innenverteidiger nach überstandener Wadenverletzung zurück im Trainingsbetrieb.

Am Nachmittag zogen dann auch Sebastian Langkamp und Milos Veljkovic nach. Beide absolvierten ihr erstes Mannschaftstraining der Saison. In der Summe bedeutet das, dass sich die Personallage in der Bremer Innenverteidigung in Kürze deutlich entspannen wird. Vielleicht schon am Samstag gegen Borussia Dortmund.

Erleichterung beim Trainer

Seit dem Start der Saisonvorbereitung hatten Sebastian Langkamp (Muskelverletzung) und Milos Veljkovic (OP nach Zehenbruch) gefehlt. Dass sie nun zeitgleich das Okay bekamen, wieder mitmischen zu dürfen, sorgt für Erleichterung bei Trainer Florian Kohfeldt.

„Sie haben beide gut trainiert, hatten keine Probleme mehr. Ich will nicht ausschließen, dass sie Kandidaten für den Kader sind“, erklärte der 36-Jährige, schränkte aber deutlich ein: „Beide hatten eine relativ lange Pause. Wir müssen deshalb abwarten, wie sie die Belastung vertragen. Es ist eine Frage der Fitness.“

Veljkovic und Langkamp ebenfalls im Training

Die scheint bei Milos Veljkovic noch nicht optimal zu sein. „Schwere Beine“ habe er, sagte der serbische Nationalspieler nach der ersten Übungseinheit mit den Kollegen: „Aber es war ein super Gefühl, wieder mit allen zu trainieren. Viel spannender als Einzeltraining.“

Sebastian Langkamp ist erstmal nur froh, „wieder dabei zu sein. Ich fühle mich gut. Nun gilt es, den Rhythmus im Training zu bekommen“, erklärte er nach der Übungseinheit.

Ömer Toprak hatte am Morgen nur einen sehr vorsichtigen Wiedereinstieg ins Teamtraining gewählt. Neun Mann auf dem Platz und eine sehr dosierte Belastung – das spiegelte wider, was Kohfeldt vor dem Dortmund-Spiel über den Leihspieler vom BVB denkt: „Bei ihm bin ich noch am vorsichtigsten.“

Moisander fehlt weiterhin

Am zweiten Spieltag hatte sich Toprak eine Muskel- und Sehnenverletzung in der linken Wade zugezogen.

Etwas mehr als einen Monat später das Comeback zu wagen, ist ambitioniert, aber nicht verwegen. Kohfeldt wartet die kommenden Tage ab und entscheidet dann, ob es ein Ganz oder ein gar nicht geben wird: „Wenn Ömer ein Kaderkandidat ist, ist er auch ein Startelfkandidat, weil seine Pause nicht so lang war und er nicht so viel an Fitness eingebüßt hat.“

Definitiv weiterhin fehlen wird Kapitän Niklas Moisander (Muskelfaserriss in der Wade), bei dem sich ein Comeback noch nicht abzeichnet.

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