Zurzeit proben die Darsteller des NTD für ihre neue Musikrevue „Ein Festival der Liebe“. Premiere soll am 12. Oktober im Theater „Kleines Haus“ sein. Foto: Richter Zurzeit proben die Darsteller des NTD für ihre neue Musikrevue „Ein Festival der Liebe“. Premiere soll am 12. Oktober im Theater „Kleines Haus“ sein. Foto: Richter
Musikrevue

Rein in die Schlaghosen und los geht es!

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Die Akteure des Niederdeutschen Theaters Delmenhorst laden zu einer Reise in die 70er Jahre ein.

„Ein Festival der Liebe soll unser Leben sein. Und alle, die so sind wie wir, die laden wir gern ein“, hat Jürgen Marcus in den 70er Jahren gesungen. „Ein Festival der Liebe“ möchten auch die Akteure des Niederdeutschen Theaters Delmenhorst (NTD) mit ihrer aktuellen Produktion feiern. Premiere für ihre Musikrevue mit dem gleichen Titel ist am Sonnabend, 12. Oktober, 20 Uhr, im Theater „Kleines Haus“.

Schlaghosen, Plateauschuhe und Prilblumen sollen nicht fehlen, wenn sich der Vorhang zur Uraufführung des Stücks hebt. Die 70er-Jahre-Revue aus der Feder von Regisseur Philip Lüsebrink verspricht für die älteren Zuschauer eine Erinnerungs- und für die jüngeren eine Entdeckungsreise zu werden – in jedem Fall heiter.

„Musikalisch war dieses Jahrzehnt bunt und bewegt, politisch hingegen nicht sehr schön“, sagt Lüsebrink. Und obwohl die schönen Erinnerungen in der Produktion überwiegen, das Ensemble sich sing- und tanzfreudig zeigt, sollen bei dem Rückblick beide Seiten dargestellt werden.

Die NTD-Akteure toben sich in den 70er Jahren aus

Gesprochen wird zwar auf Plattdeutsch, gesungen werden die Schlager beim „Festival der Liebe“ aber auf Hochdeutsch oder auf Englisch. „Schließlich möchten wir, dass die Zuschauer mitsingen können“, sagt Dirk Wieting, erster Vorsitzender des NTD. Doch nicht nur musikalisch auch szenisch soll es quer durch die 70er Jahre gehen. Mit dabei ist die Tilly, die gegen raue Spühlhände warb, die Unterhaltungsshows „Dalli Dalli“ oder „Am laufenden Band“ und die ZDF-Hitparade mit etlichen Stars.

Besonders an der neuesten Produktion ist auch die Größe des Ensembles. „Größtenteils sind alle zwölf Mitspieler gleichzeitig auf der Bühne zu sehen“, erklärt Lüsebrink.
Mit von der Partie ist in der ersten NTD-Inszenierung der Saison auch Darstellerin Petra Witte. Sie feiert im bunten Outfit ihr 25. Bühnenjubiläum bei der Delmenhorster Theatergruppe. „Sie ist für uns die Frau für alle Fälle“, sagt Wieting und verrät, dass Witte nicht nur als vielseitige Schauspielerin viele Erfolge beim NTD gefeiert habe, sondern auch schon als Souffleuse eingesprungen sei und beim Bühnenbau in der Werkstatt mitgeholfen habe. Ihren ersten Auftritt hatte Petra Witte vor 25 Jahren in dem Stück „Das Feilchen von St. Pauli“. „Auch damals durfte ich singen“, erklärt sie und lacht.

Erstmals Theater-Café bei den Sonntags-Vorstellungen des NTD

„Das Festival der Liebe“ wird zwölf Mal im Theater „Kleines Haus“, Max-Planck-Straße, aufgeführt. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Konzert- und Theaterdirektion, Telefon 04221 / 165 65. Zuschauer, die am 9. November im 70er-Jahre-Outfit die Vorstellung besuchen, können sich im Anschluss an die Aufführung mit dem Ensemble auf der Bühne fotografieren lassen.

Erstmals bietet das NTD im Vorfeld zu den Sonntagsvorstellungen am 20. Oktober, 10. November und 8. Dezember, Kaffee und Kuchen in der angrenzenden Mensa des Max-Planck-Gymnasiums an. Das Café öffnet dann bereits um 14 Uhr, die Vorstellungen beginnen an den drei Sonntagen jeweils um 15.30 Uhr. Da die Plätze im Theater-Café begrenzt sind, wird eine Reservierung unter Telefon 04221 / 165 65 empfohlen.

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