Die ehrenamtlichen Organisatoren: Michael Harjes, Udo Gerken, Thorsten Wöltjen, Thomas Becker, Holger Ewald und Martin Wöhltjen (v. links). Mit dabei Carolin Novak von den Osterholzer Stadtwerken, die das Hammfest mitsponsern. Foto: Harm
Ritterhude

Ritterhude feiert drei Tage lang beim Hammefest

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Neben Laternenumzug, Feuerwerk, Flohmarkt und Jahrmarkt-Gefühl wird dieses Jahr auch eine Neuheit getestet.

Schon Wochen vor dem Hammefest hieß es von den ehrenamtlichen Organisatoren: „Wir sind startklar!“ Die Bands sind gebucht, die Schausteller eingeplant und das Programm steht. Auch beim 34. Hammefest vom 6. bis 8. September setzt der Verein Ritterhuder Hammefest e.V. auf Musik, Aktionen, Flohmarkt, Laternenumzug und Kulinarisches.

Doch auch Neuheiten sind dabei.
So wird erstmals ein Dart-Turnier ausgetragen. „Das ist ein Versuch, auch um den Sport bekannter zu machen“, sagt Michael Harjes, der 1. Vorsitzende des Vereins Ritterhuder Hammefest. Das Turnier ist für den Sonnabend, 7. September, um 14 Uhr, terminiert.

58 Stände mit Spiel und Kulinarik

Ganz altbewährt wird das Hammefest am Freitag, 6. September, von Bürgermeisterin Susanne Geils und Michael Harjes eröffnet. Der Laternenumzug startet um 19.45 Uhr an der Sparkassen-Bühne. Das Höhenfeuerwerk ist für 21 Uhr geplant.

58 Stände werden an den drei Tagen entlang der Riesstraße von der Ortsmitte bis zum Hamme Forum aufgebaut, darunter Fahrgeschäfte für Klein und Groß, Enten angeln, Milchkannen werfen sowie Stände, die Essen und Getränke anbieten. In diesem Jahr werden sich am Sonnabendnachmittag wieder mehr Vereine mit Aktionen präsentieren. „Es gibt kein besseres Fest, um für sich zu werben“, sagt Marktmeister Thorsten Wöltjen.

Das Hammefest-Quiz findet zum dritten Mal statt. Die Teilnahme ist am Sonnabend von 14 bis 17 Uhr möglich. Der Lions Club Ritterhude wird am Samstag und Sonntag seinen Büchertisch in der Riesturnhalle aufbauen. Auch das Kirchen-Café ist geöffnet. Der Jugendfanfarenzug Bad Belzig ist am Sonnabend in der Riesstraße unterwegs. Zudem sind Gäste aus weiteren Partnerstädten Ritterhudes beim Hammefest dabei.

Flohmarktaufbau ab 3 Uhr nachts

Viel Musik von Oldies über Jazz bis Shantys gibt es auf der Volksbank Bremen-Nord-Bühne vor dem Schuhhaus Wehmann, auf der Sparkassen-Bühne an der Sparkasse Rotenburg Osterholz und auf der Osterholzer Stadtwerke-Bühne vor der ehemaligen Versicherungs-Agentur Beisner (Programm siehe unten). Harjes freut sich, dass ihn Bandbewerbungen inzwischen auch aus weiter entfernten Städten erreichen. „Es gibt zum Beispiel Anfragen aus Frankfurt und Kassel“, erzählt er.

Frühaufsteher sind am Sonntagmorgen gefragt. Ab 3 Uhr können die Stände für den Flohmarkt ohne Anmeldung in den markierten Bereichen aufgebaut werden. „Platz ist genug da. Bisher haben wir immer alle untergebracht“, sagt Harjes. Die Gebühr beträgt 3,50 Euro pro Meter. Der Verkauf beginnt ab 6 Uhr. Nach dem Flohmarkt kann beim verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr bei Zweirad Kliem, Freiraum Einrichtungen, Schuhhaus Wehmann, Aldi und Jawoll weiter gestöbert werden.

Das Organisations-Team dankt insbesondere der Gemeinde, Anwohnern und den Sponsoren für die ideele und finanzielle Unterstützung. So hat die Sparkasse Rotenburg Osterholz 1.750 Euro gespendet.

Das gesamte Programm auf hammefest.de

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1 Antwort

  1. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Der niedersächsische Ministerpräsident hat auf ganzer Linie versagt

    Bürger aus dem Landkreis Osterholz haben nicht nur in Ritterhude keinen Grund zum Feiern. Werden sie doch von korrumpierbaren Stadtvertretern regiert. Aber unter Egomanen aus Niedersachsen nimmt man es mit der Korruption ja nicht so genau. Bei den Planungen für das Gelände, auf dem eine Chemiefabrik gestanden hat, ist demgemäß auch schon wieder etwas in Schieflage geraten, wie man im Bremer Regionalfernsehen sah.

    So ein Feuerwerk, wie bei der Explosion des Chemiewerkes im Wohngebiet, bekommen Ritterhuder kein zweites Mal geboten. Wie auch die korrumpierbaren Stadtverantwortlichen von Ritterhude, die Geschenke illegal angenommen haben, die vom Betreiber der Chemiefabrik über Jahre an diese Mitglieder gemacht worden sind, zukünftig auf sie verzichten müssten, wären es keine Niedersachsen.

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