Die Ersatz-Fußgängerbrücke über die B75 wurde im April 2016 montiert. Am Wochenende muss die Bundesstraße erneut gesperrt werden: Die Stahlträger für die neue Brücke an der Heinrich-Plett-Allee in Huchting werden eingehängt. Sperrung Straßensperrung Brückenbau Stau Foto: Schlie Für die geplanten Fahrradbrücken sollten nach Ansicht unseres Redakteurs alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Symbolbild: WR
Ansichtssache

Kommentar: Alles ausschöpfen

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Ein Kommentar unseres Redakteurs zu den geplanten neuen Weserbrücken.

Die Fahrradbrücken für Bremen sind sinnvoll – darin sind sich alle Parteien weitgehend einig. Die Zögerlichkeit, nicht für die Finanzierung der Planungen zu stimmen, ist unangebracht, denn: Gar nichts tun und lieber nur die bisherige Infrastruktur zu erhalten, wird die vielen Verkehrsprobleme in der Hansestadt nicht lösen. Zwar steht noch nicht fest, wie viel der Bund letztendlich an finanziellen Mitteln bereitstellt.
Dennoch darf man, sofern man den Aussagen aus dem Bundesverkehrsministerium Glauben schenkt, von einem Anteil von bis zu 90 Prozent ausgehen. Das nicht auszunutzen, wäre fahrlässig, denn die Fertigstellung der Brücken wäre nach dem Ringschluss am Wall und den Fahrrad-Premiumrouten ein nächster Schritt für eine radfreundlichere und ökologischere Stadt.

Ob allerdings noch mehr möglich wäre, zum Beispiel ÖPNV in Form von E-Bussen, bleibt bisher nur Spekulation. Wenn überhaupt, wäre dies für die Brücke zwischen Woltmershausen und der Überseestadt denkbar. Klar ist: Verkehrswende kann nur gelingen, wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

Zum Artikel:

Neue Bremer Fahrradbrücken auch für Busse

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