Einige Bremer Vereine bieten inzwischen E-Football an. Symbolbild: Pixabay
Ansichtssache

Kommentar: Der Wahrheit näher

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Ein Kommentar zum Thema E-Football in Bremer Sportvereinen.

Über die Frage, ob das Spielen von Computerspielen Sport sein kann, lässt sich trefflich streiten. Der Deutsche Olympische Sportbund hat vorläufig salomonisch geurteilt: Wenn am Computer Sport aus der realen Welt nachempfunden wird, kann es Sport sein, wenn es nur um das Abballern geht, ist es keiner.

Noch weitgehend unerforscht ist dagegen die Frage, ob es dem organisierten Sport tatsächlich nützt, wenn die Vereine ihr Programm für Aktivitäten an der Konsole öffnen. Ein Nutzen bestünde beispielsweise darin, dass junge Sportler an den Verein gebunden werden und die virtuelle Sportwelt nur als Ergänzung zur realen betrachten und nicht als Ersatz.

Insofern ist es unabdingbar, dass Bremer Fußball-Verband und Bremer Sportjugend ihr Pilotprojekt in Sachen E-Fußball von der Universität wissenschaftlich begleiten und auswerten lassen. Nur so kommt man der Wahrheit ein Stück näher.

Zum Artikel: E-Football-Projekt in Bremer Vereinen gestartet

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