Flughafen Bremen, Foto: WR Der Kommentar zur finanziellen Unterstützung des Flughafens. Symbolfoto: WR
Ansichtssache

Kommentar: Zufälle und solche Fälle

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Der Kommentar unseres Chefredakteurs zur finanziellen Lage stadteigener Unternehmen.

Ist das noch Zufall? Wenige Wochen nach der Vereidigung des neuen Senats wird offenbar, dass sich die finanzielle Lage des Klinikkonzerns Geno dramatisch verschlechtert hat. Kurz darauf funkt der Flughafen SOS und ringt um einen neuen Millionen-Kredit.

Beide Unternehmen gehören der Stadt. Beide gerieten nicht erst in den vergangenen Tagen in Not. Durften oder wollten sie vor der Bürgerschaftswahl nichts sagen? Welche stadteigene Gesellschaft ruft alles nächste um Hilfe? Mit Transparenz, wie sie die neue rot-grün-rote Regierung versprach, hat das Verhalten nichts zu tun.

Vertreter der Stadt sitzen seit Jahren in den Aufsichtsräten dieser Unternehmen. Die Aufgabe eines Aufsichtsrates ist die Kontrolle. Er hat die Geschäfte der Geschäftsführung zu überwachen. Haben die Vertreter der Stadt nichts mitbekommen?

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Flughafen Bremen: Neue Airlines erwartethttps://weserreport.de/2019/10/bremen-bremen/panorama/flughafen-bremen-neue-airlines-erwartet/

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1 Antwort

  1. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Die CDU ist zu einfach aufgestellt und nicht am Ruder: Tausend Dank.

    Denn es geht weiter so. Mit RGR und ihren zugelaufenen Nichtbremern an der Regierung. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion ist einmal mehr sehr zufrieden, keine Regierungsverantwortung übernehmen zu müssen. Denn dafür fehlte es ihr schon immer an klugen Köpfen, die ihr Handwerk nicht verstehen aber an ihren Posten klammern.

    Wer seinen Airport nach einem verstorbenen Bürgermeister der SPD benennt, der Bremen und seiner Bevölkerung schon in der Werftenkrise größtes Leid beibrachte, und später seine Stadt über zwei Legislaturperioden bereit ist, von hergelaufenen Niedersachsen regieren zu lassen, nachdem sie von einem Einzelhändler, einem ewigen Studenten mit Juraabschluss und so gut wie keiner Berufserfahrung, der selbst im Alter noch in einer WG lebt, die zuletzt noch von einem weiteren Bremer Juristen zu Grunde gerichtet worden ist, kann nicht von Zufällen in solchen Fällen sprechen.

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