Der Film der Woche ist nichts für schwache Nerven: Scary Stories to tell in the Dark. Foto: Entertainment One
Film der Woche

Scary Stories …

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… to Tell in the Dark – also Gruselgeschichten, die man sich im Dunkeln erzählt – passen prima zu Halloween, das inzwischen, dem Reformationstag sei Dank, auch bei uns als Feiertag im Kalender steht.

Halloween 1968 in der Kleinstadt Mill Valley, USA: Nachdem Außenseiterin Stella (Zoe Margaret Colletti) und ihre beiden Nerd-Freunde wieder einmal mit Tommy Milners (Austin Abrams) Rowdy-Truppe aneinandergeraten sind, finden sie Zuflucht im Auto des jungen Herumtreibers Ramón (Michael Garza). Zum Dank zeigen sie ihm das ortsbekannte Spukhaus. Einst wohnte hier die Familie Bellows, um die sich schaurige Legenden ranken. In einem Verlies des Anwesens stößt Stella auf ein handgeschriebenes Buch, das sie prompt mit nach Hause nimmt. Begierig schmökernd erschließt sich dem Mädchen eine reichhaltige Schau­er­prosa, zu der sie sich sowieso seit jeher hingezogen fühlt. Verblüffenderweise ist die blutrote Tinte einiger Geschichten in dem uralten Buch noch recht frisch. So auch bei der über den Rüpel Tommy, der erstaunliche Ähnlichkeit zu ihrem unangenehmen Mitschüler aufweist und den der rüde Umgang mit einer seltsamen Vogelscheuche im Folgenden teuer zu stehen kommt …

Ursprünglich für Kinder konzipiert, ist die filmische Umsetzung der Storysammlung des Autors Alvin Schwartz erst frei ab 16 – zu Recht. Denn neben einer gehörigen Gänsehaut bekommt man auch äußerst Verstörendes zu sehen.

Fazit: Stilsicherer Grusel

 

 

 

 

USA 2019; R: André Øvredal ; D: Zoe Margaret Colletti, Michael Garza, Gabriel Rush; 107 Min; FSK: ab 16;
Kinos: CinemaxX, Cinespace, Maxx

von Lothar Jentsch

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