Die Polizei war mit zahlreichen Kräften vor Ort. Symbolbild: WR
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Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruchs

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Am späten Samstag randalierten mehrere Unbekannte im Bereich der Schlachte und verletzten andere Personen.

Gegen 22.55 Uhr gingen am Samstagabend bei der Polizei Bremen mehrere Notrufe ein. Sechs Männer im Alter zwischen 27 und 48 Jahren hielten sich im Außenbereich einer Bar auf, als eine Gruppe dunkel bekleideter, zum Teil vermummter Personen, mit Gegenständen auf sie los ging.

Die Unbekannten bewarfen sie dabei unter anderem mit Stühlen und Flaschen. Die 27- bis 48-Jährigen rannten davon, konnten aber wenig später durch Einsatzkräfte der Polizei Bremen im Bereich Domshof angetroffen werden. Alle sechs waren augenscheinlich unverletzt.

Zwei unbeteiligte Frauen, die ebenfalls im Außenbereich des Lokals saßen, versuchten sich im Inneren in Sicherheit zu bringen. Dabei trugen sie leichte Verletzungen davon.

Videos und Fotos erbeten

Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen wegen Landfriedensbruch aufgenommen. Ein politisch motivierter Hintergrund wird geprüft.

Zudem werden Zeugen, die Samstagabend (5. Oktober) gegen 23 Uhr im Bereich der Schlachte verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Hinweise zu Tätern, Tathandlungen oder Zeugen geben können, gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362 38 88 zu melden.

Die Polizei erbittet zudem Fotos und Videos, auf denen Beteiligte möglicherweise zu sehen sind

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2 Antworten

  1. Martin Korol sagt:

    Ich lese: „Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen wegen Landfriedensbruch aufgenommen. Ein politisch motivierter Hintergrund wird geprüft.“
    Bei all solchen Delikten sind bekanntlich die ersten Stunden nach der Tat entscheidend. Je mehr Spuren der Staatsschutz sicherte und Verdachtsmomente zusammentrug, desto konkreter können wir Bürger hilfreich tätig sein. Allein, darüber erfahren wir gar nichts. Wieso nicht? Meine Frage: Ist das geheim? Läuft da nur ein Ritual ab? Geht es ernsthaft darum, Täter zu ermitteln und umgehend wg. Landfriedensbruch vor Gericht anzuklagen? Ich hoffe doch letzteres und glaube auch noch daran.
    Ich bin also gespannt, wie sich die Sache weiter entwickelt. Der Weser Report sollte den Vorgang unbedingt in die Wiedervorlage ablegen und demnächst über den Sachstand berichten.
    Das würde mein Vertrauen in den Rechtsstaat und an die Pressefreiheit ungemein stärken.
    Martin Korol, Bremen

  2. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Freimarkt und das nächste Heimspiel stehen an

    Wer bereit ist, für dieses, sich wie an einer Perlenkette aufreihende, vom Essensdunst durchschnittlicher Speisen und alkoholgeschwängerte Ambiente, das so eine Sauf- und Fressmeile mit sich bringt, solch überteuerte Preise zu zahlen, wundert sich doch nicht ernsthaft, dass es zu mit Alkohol in Verbindung zu bringende Ereignisse zu erleben gibt, denen er oder sie sich aussetzt.

    Im Rudel und in Horden durch die Gegend vandalieren, um zu saufen und randalieren kennt man doch von den Veranstaltungen des ortsansässigen Bolzclubs und den Volksfesten in Bremen, während derer es immer wieder sogar zu handfesten Auseinandersetzungen auf Grund des Alkoholkonsums kommt. Alkohol ist die Droge, mit der die wenigsten verstehen umzugehen.

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