Marco Prietz, Leiter des Amtes für Kreisentwicklung (Zweiter von links), mit Jürgen Stember, Ralf Meurer und Thomas Robbers (von links) von den Initiatoren des Awards am Freitag bei der Preisverleihung in Berlin. Foto: Landkreis Marco Prietz, Leiter des Amtes für Kreisentwicklung (Zweiter von links), mit Jürgen Stember, Ralf Meurer und Thomas Robbers (von links) von den Initiatoren des Awards am Freitag bei der Preisverleihung in Berlin. Foto: Landkreis
Wirtschaftsförderung

Dritter Platz unter insgesamt 85 Bewerbern

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Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Osterholz wurde am Freitag in Berlin ausgezeichnet.

Das Forum deutscher Wirtschaftsförderer hat am Freitag in Berlin die Awards „Innovative Wirtschaftsförderung“ vergeben. Die Osterholzer Kreisverwaltung wurde von der Jury, bestehend aus Vertretern des Städte- und Landkreistages sowie der Hochschule Harz, für ihre Innovationsförderung kleiner und mittlerer Unternehmen ausgezeichnet. Marco Prietz, Leiter des Amtes für Kreisentwicklung, nahm den Preis entgegen. Unter insgesamt 85 Bewerbungen wurde die Wirtschaftsförderungsabteilung in der Kategorie Landkreise mit dem dritten Rang ausgezeichnet.

„Im Landkreis Osterholz sind eine Vielzahl von kleinen und mittleren Unternehmen tätig, die sich in einem ständigen Wettbewerb behaupten müssen“, berichtet Landrat Bernd Lütjen anlässlich der Preisverleihung. Dabei sei es wichtig, dass sie sich für Innovationen offen zeigten und den Mut zur Weiterentwicklung und Anpassung mitbrächten. Um die Unternehmen in diesem Bereich zu unterstützen, habe die Verwaltung bereits vor einigen Jahren die Innovationsförderung und den Technologietransfer als Schwerpunkte der Wirtschaftsförderung bestimmt. Die Unterstützung fuße auf vier Elementen: Der neutralen Beratung im Rahmen des Wissens- und Technologietransfers des ARTIE-Netzwerkes, dem Innovationsatlas als Werkzeug für digitales Wissensmanagement, dem überregional bedeutsamen ARTIE-Fachkongress und der Bezuschussung von Investitionen im Rahmen einer gemeinsamen Förderrichtlinie von Landkreis, Stadt und den sechs Gemeinden. So konnten mittlerweile fast 400.000 Euro kommunale Förderung ausgezahlt werden.

Offen für Innovationen zeigen und Mut für Weiterentwicklung beweisen

Genau dieser Ansatz hat die kommunalen Spitzenverbände auf Bundesebene, den Verband der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft, das Deutsche Institut für Urbanistik und die Hochschule Harz wohl überzeugt. Zusammen haben sie zum ersten Mal den „Award für innovative Wirtschaftsförderungen“ vergeben.

Damit sollen innovative Leistungen kommunaler Wirtschaftsförderungen sichtbarer gemacht und der Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer zwischen den einzelnen Abteilungen für Wirtschaftsförderung unterstützt werden.  Marco Prietz freut sich über die Auszeichnung: „Sie ist ein Beleg für die jahrelange Kundenorientierung unserer Mitarbeiter in der Wirtschaftsförderung“. Die Wirtschaftsförderung solle ein verlässlicher Partner der Wirtschaft sein.

„In Osterholz wird übergreifend gedacht und geplant“

Ob dies auch so wahrgenommen wird, fragt die Kreisverwaltung in regelmäßigen Abständen bei den ansässigen Unternehmen ab.  So zuletzt in diesem Jahr: „Insgesamt wurden die Dienstleistungen der Wirtschaftsförderung des Landkreises darin durchgehend mit Schulnoten von 1 bis 2 bewertet“, so Prietz. Abgefragt worden sei auch die Bekanntheit und Nutzung von Leistungen der Innova-tionsförderung sowie des Wissens- und Technologietransfer.  Dreiviertel der Befragten gab an, dass sie die Leistungen bereits genutzt hätten oder kennen würden. „Mit der Auszeichnung und der damit verbundenen Öffentlichkeitsarbeit hoffen wir nun, dass wir auch die verbliebenen 25 Prozent auf unser Angebot aufmerksam machen können“, sagt Amtsleiter Prietz.

In ihrer Laudatio lobte die Jury an der Arbeit der Osterholzer Wirtschaftsförderung vor allem, dass eine Fülle von Ansätzen übergreifend gedacht und geplant werden. Die Summe an Maßnahmen sei ein wirksames Paket, um kleine und mittlere Unternehmen in ihrer Innovationskraft zu stärken.

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