Der Urlaubs-Brückenbau steht in diesem Jahr auf wackeligem Fundament. Foto: Pavel Karásek/Pixabay Der Urlaubs-Brückenbau steht in diesem Jahr auf wackeligem Fundament. Foto: Pavel Karásek/Pixabay
Freizeit

Brückenbau 2020 stark einschränkt

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Echt ärgerlich für alle Arbeitnehmer: Das Schaltjahr lässt drei Feiertage auf einen Samstag rutschen.

Der Countdown zum neuen Jahr läuft. In wenigen Tagen fängt 2020 an und es ist ein Schaltjahr.

Alle am 29.-Februar-Geborene wird es freuen, denn nach vier Jahre können sie endlich mal wieder ihr Wiegenfest am richtigen Tag feiern.

Arbeitnehmer dagegen wird der zusätzliche Tag im Kalender ärgern, denn der wirbelt die Feiertage durcheinander. Konkret heißt das: weniger Freizeit. Feiertage wie der Tag der deutschen Einheit, der Reformationstag aber auch der zweite Weihnachtstag fallen – ganz arbeitgeberfreundlich – auf einen Samstag.

Geschickt kombinieren

Jetzt sind die Brückenbauer gefragt, die durch den geschickten Einsatz von Urlaubstagen um die Feiertage herum, mehr Freizeit für sich herausschlagen können. Kleiner Tipp vorweg: Der einzige wahre Brückentag ist der Freitag nach Himmelfahrt.

Anbei ein paar mögliche Kombinationen.
Neujahr: 2020 startet arbeitnehmerfreundlich: Der 1. Januar fällt auf einen Mittwoch.

Die Möglichkeit für Arbeitnehmer sich eine Urlaubsbrücke zu bauen, besteht mit dem Einsatz von zwei Urlaubstagen (Donnerstag und Freitag). Dann hat man einschließlich des ersten Wochenendes des neuen Jahres insgesamt fünf Tage frei.

Ostern: Die zweite Brücke für 2020 kann zu Ostern gebaut werden: Von Karfreitag (10. April) bis Ostermontag (13. April) hat man vier Tage frei.

XXL-Wochenende nach dem Tag der Arbeit

Wird das Urlaubskonto um weitere vier Tage (wahlweise 6. bis 9. April oder 14. bis 17. April) belastet, kann man inklusive des Wochenendes vom 4./5. April beziehungsweise 18./19. April jeweils zehn Tag am Stück Urlaub machen.

1. Mai: Der Tag der Arbeit fällt auf einen Freitag und beschert Arbeitnehmern ein langes Wochenende. Soll daraus ein Miniurlaub werden, nimmt man sich die vier Arbeitstage davor noch frei und kommt inklusive Feiertag und zwei Wochenenden auf insgesamt neun Tage Freizeit.

Himmelfahrt und Pfingsten: Neue Brücken schlagen heißt es an Christi Himmelfahrt (21. Mai), wie immer ein Donnerstag. Der Feiertag kann mit einem Urlaubstag zu einem verlängerten Wochenende ausgebaut werden.

Kombinieren und neun Tage relaxen

Setzt man sechs Urlaubstage ein (22. bis 29. Mai) und kombiniert Christi Himmelfahrt mit Pfingsten (31. Mai/1. Juni), hat man insgesamt zwölf Tage frei. Das Pfingstfest lässt aber auch andere Brücken zu, etwa vom 2. bis zum 5. Juni. Der Einsatz von vier Urlaubstagen inklusive Wochenende bedeutet neun Tage Ausspannen.

Nach Pfingsten liegt der Brückenbau in Bremen zunächst brach. Vom 16. Juli bis zum 26. August sind Sommerferien.

Tag der Deutschen Einheit: Der 3. Oktober fällt 2020 genau wie der Reformationstag (31. Oktober) auf einen Samstag, so dass zwei wertvolle Brückentage im kommenden Jahr entfallen.

Weihnachten und Jahres­wech­sel: Heiligabend und Silvester fallen 2020 jeweils auf einen Donnerstag. Möchte man nach der Adventszeit etwas entspannen, nimmt man sich vom 21. Dezember bis zum 3. Januar frei.

Wenn Heiligabend und Silvester als halbe Arbeitstage berechnet werden, kann man sich aus insgesamt sieben eingesetzten Urlaubstagen inklusive zwei Wochenenden und den Feiertagen eine 16-tägige Auszeit gönnen.

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