In der noch leeren Halle soll ein Bühnenraum mit rund 400 Plätzen entstehen. Die Bremer Philharmoniker könnten ihre neue Heimat im Nachbarraum finden.Foto: Schlie In der noch leeren Halle soll ein Bühnenraum mit rund 400 Plätzen entstehen. Die Bremer Philharmoniker könnten ihre neue Heimat im Nachbarraum finden.Foto: Schlie
Kunst

Freier Raum für freie Künste im Tabakquartier

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Andreas Bovenschulte stellte nun Pläne für ein Kunstzentrum im Woltmershauser Tabakquartier vor.

Die riesige Halle 1 im sich entwickelnden Tabakquartier in Woltmershausen ist bis auf einige Stühle und Präsentationstafeln am Dienstagnachmittag leer. Das soll sich ändern. Erste Überlegungen für eine neue Spielstätte sowie ein Zentrum der freien Künste in der ehemaligen Tabakfabrik, stellte Bremens Kultursenator, Bürgermeister Andreas Bovenschulte, gemeinsam mit Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz und Joachim Linnemann, Geschäftsführender Gesellschafter der Justus Grosse Unternehmensgruppe, vor.

Dort könne die freie Szene zudem mit den Bremer Philharmonikern zusammengebracht werden, sagt Bovenschulte, indem die Philharmoniker ihre neue Heimat in einem Teil der Halle finden.

Eröffnung im Tabakquartier schon 2021?

„Wir wollen den freien Künstlern zeigen, dass sie in Bremen gewollt und willkommen sind“, sagt Emigholz über das Zentrum und die mit rund 400 Plätzen geplante neue Spielstätte. Die Vergabe der Räume könne durch einen noch zu gründenden Vergabebeirat erfolgen, erklärt sie. Aber nicht nur erfahrene Künstler sollen sich angesprochen fühlen. „Wir wollen auch jungen Leuten mit guten Ideen und Berufsanfängern einen Platz geben. Die Vergabe wird ganz transparent und nicht durch Einzelpersonen erfolgen“, sagt sie. Nichts anderes wäre fair.

Das auf insgesamt 5.000 Quadratmetern geplante Projekt müsse in den kommenden Monaten weiterentwickelt werden. „Es wird noch einiges zu diskutieren sein“, sagt Bovenschulte. Das Zentrum mit Ateliers und Probenräumen könnte bereits Mitte 2021 eröffnet werden.

Win-Win-Win-Situation

Bovenschulte erklärt, dass bereits begonnen wurde, private Unterstützung einzuwerben und es gute Gespräche gebe. Für die Startphase des Zentrums der Freien Künste konnten schon Drittmittel akquiriert werden.

„Das Tabakquartier ist ein spannendes und zentrales städtebauliches Projekt“, sagt Bovenschulte. Dazu gehörten auch Kunst und Kultur. Das Zusammenbringen des lebendigen Stadtteils mit freien Künstlern und den Philharmonikern, sei eine „Win-Win-Win-Situation“.


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Eine Antwort

  1. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Pusdorfer sind ja auch traditionell als die begnadeten Kunstkenner aus Bremen bekannt.

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